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	<title>lesedetektiv.de &#187; Selbst schreiben</title>
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	<description>Buchkritiken, Rezensionen Literatur: Romane, Wissen, Hörbuch, Kinderbücher, Kurzgeschichten etc.</description>
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		<title>Drehbuch im Hollywood-Format, Das &#124; akkurat und humorvoll: Stil, Struktur und Layout des speculation script</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 16:04:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hab ich gern gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Schabeneck verbindet klare Regeln und Richtlinien sporadisch mit trockenem Humor (»Sogenannte Asiaten als Oriental zu bezeichnen gilt als unangebracht. Der Begriff Oriental eignet sich besser f&#252;r Teppiche«). Viele Kapitel enden ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3898645304/selbstausbild-21" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-665" title="Das Drehbuch im Hollywood-Format | dpunkt Verlag" src="http://www.selbstausbildung.de/wp-content/uploads/2008/09/drehbuch-im-hollywood-format.jpg" alt="" width="99" height="128" /></a>»Morgens klingelte im B&#252;ro so gut wie neu das Telefon«, f&#228;ngt Martin Schabeneck unvermittelt an, »denn Kalifornien schlief noch und au&#223;er gelegentlichen Anrufen von zumeist ungehaltenen Regisseuren aus London, die darauf bestanden, mit unserem Arbeitgeber direkt zu sprechen, tat sich nichts«. Der Arbeitgeber von dem er spricht, ist ein ber&#252;hmter aber ungenannter Schauspieler, der Hunderte Drehb&#252;cher im Schrank seiner Produktionsfirma aufbewahrt. Die kleine Geschichte l&#228;uft darauf hinaus, dass der Autor, zust&#228;ndig f&#252;r Drehb&#252;cher, vor diesem Regal sitzend die Zeit nutzte, die Drehb&#252;cher durchzuschm&#246;kern und sie »nach Format und Schreibstil zu untersuchen«.</p>
<p>Das Buch, das er dank dieser Erfahrung schreiben konnte, beginnt mit der Formatierung: von der Titelseite bis zu verschiedenen Szeneelementen. Dieser Teil sei zwar »ungemein wichtig, aber so richtig unterhaltsam ist er wohl nur f&#252;r Pedanten«, sagt Schabeneck, und: »[d]ie darauffolgenden Kapiel wie Schreibstil, Pr&#228;sentation eines Drehbuchs, Umgang mit potenziellen K&#228;ufern und die Struktur Hollywoods sind dann schon von allgemeinem Interesse«.</p>
<p>Der amerikanische Markt unterscheidet zwei Drehbucharten: das Drehbuch f&#252;r die Produktion (<em>production script</em> oder <em>shooting script</em>) und das Drehbuch, das an den Produzenten verkauft wird (<em>speculation script</em> oder <em>selling script</em>). Letztere Variante wird in diesem Buch behandelt. Schabeneck betont, dass sich sein Buch an Menschen richtet, die die allgemeinen Prinzipien des Drehbuchschreibens bereits kennen. Sprich: wer mit seinen Drehb&#252;chern auf dem amerikanischen Markt erfolgreich werden m&#246;chte und zu diesem Zweck die (derzeit herrschenden) Konventionen des amerikanischen Drehbuchs kennen lernen m&#246;chte, greife zu diesem Buch. Es gilt zu verhindern, vor professionellen Drehbuchlesern als unerfahrener Autor dazustehen und wegen mangelhafter Form, unpassendem Schriftsatz, schlechtem Englisch oder stilistischen Fehltritten von vornherein missachtet zu werden.</p>
<p>Wenn das Drehbuch am PC fertig ist, geht es gewissenhaft weiter: mit dem richtigen Papierformat und der richtigen Buchbindung (<em>»Lochen Sie die Seiten mit einem (klobigen) amerikanischen Locher, der etwa ein viertel Zoll [1/4"] gro&#223;e L&#246;cher in den Seitenrand macht«</em>) oder der bebilderten Anleitung, wie die »Rundkopf-Muster(Beutel)klammer#5« konventionsgetreu im klobigen amerikanischen Loch umgebogen wird. Nun gilt es, das Drehbuch an den Agenten und anschlie&#223;end mit oder ohne Agenten an die Produktionsfirma zu bringen: die schriftliche und telefonische Kontaktaufnahme. Im Anschluss hat der Autor Adressen von unabh&#228;ngigen Produktionsfirmen, Agenten und Drehbuchwettbewerben untergebracht.</p>
<p>Schabeneck verbindet klare Regeln und Richtlinien sporadisch mit trockenem Humor (<em>»Sogenannte Asiaten als Oriental zu bezeichnen gilt als unangebracht. Der Begriff Oriental eignet sich besser f&#252;r Teppiche«</em>). Viele Kapitel enden in einer stichwortartigen Zusammenfassung. Auf Erkl&#228;rungen folgen stets gro&#223;z&#252;gige und variantenreiche Beispiele, oft auch als »So nicht«-Beispiel. Die Buchseiten sind trotzdem sehr gener&#246;s: alleine f&#252;nf Buchseiten bestehen nur aus Beispielen f&#252;r Titelseitenvarianten.</p>
<p>Sehr detailliert, beinahe pedantisch geht Schabeneck vor: ob milimetergenaue Tabulatorposition, Seitenumbruch im Dialog, Zeilenabst&#228;nde (deutlich gemacht mittels Steuerzeichen), Traumsequenzen oder die korrekte Bezeichnung von ethnischen Minderheiten &#8211; kein Formdetail bleibt ungekl&#228;rt, keine Fragen offen. Fragen, die sich oft nur w&#228;hrend des Schreibprozesses auftun, und deren Antwort sich (dank der vielen kurzen Kapitel) im Inhaltsverzeichnis und dem Stichwortregister leicht finden lassen.</p>
<p>Martin Schabeneck hat ein &#252;bersichtliches, unterhaltsames und &#252;beraus pr&#228;zises Buch geschrieben, das es dem Leser erm&#246;glicht, ein Drehbuch nach Hollywood zu senden, das sich von denen der professionellen Schreiber der <em>Writers Guild of America</em> wohl nicht mehr unterscheiden l&#228;sst. Da kann sich der Agent oder Produzent eigentlich nur noch &#252;ber den ungew&#246;hnlichen Absender wundern.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3898645304/selbstausbild-21" target="_blank"> Ein Produzent und Filmdozent &#252;ber das Hollywood-Drehbuch </a></p>
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		<title>Fiktionales Schreiben &#124; Roman, Drehbuch, Kurzgeschichte schreiben &#8211; schl&#252;ssig und motivierend</title>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2008 17:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbst schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ron Kellermann teilt sein Buch in vier Teile. In <em>Idee und Geschichte</em> stellt er zun&#228;chst die Frage nach der Bedeutung dieser beiden Begriffe und kl&#228;rt es in kurzen, schl&#252;ssigen Artikeln. Man merkt: hier kennt jemand die Technik ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3897054612/selbstausbild-21" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-461" title="Fiktionales Schreiben | Emons Verlag" src="http://www.selbstausbildung.de/wp-content/uploads/2008/05/fiktionales-schreiben.jpg" alt="Fiktionales Schreiben | Emons Verlag" width="85" height="128" /></a>Heute lernen wir mal wieder das Schreiben. Entsprechende Lekt&#252;re habe ich  ja in gro&#223;er Menge durchgekaut und wiedergegeben. Keines davon geht f&#252;r uns den beschwerlichen Weg zum eintr&#228;glichen Schriftstellertum, bietet daf&#252;r aber mehr oder weniger n&#252;tzliche Tipps, wie man diesen Weg alleine beschreiten kann.</p>
<p>Das ist mit diesem Buch nicht anders. Der Titel ist diesmal <em>Fiktionales Schreiben</em>, also Dichtung und Prosa, Schreiben des Unwirklichen und Erdachten. Im stichwortartigen Untertitel verspricht das Buch folgenden Inhalt: »Geschichten erfinden / Schreiben verbessern / Kreativit&#228;t steigern«. Diesen drei »grundlegenden Voraussetzungen« f&#252;r das Schreiben eines Romans, Drehbuchs oder einer Kurzgeschichte »widmet sich« <em>Fiktionales Schreiben</em>.</p>
<p>Wie &#252;blich frage ich an dieser Stelle nach den »Referenzen« des Autors. Von Ron Kellermann findet man auf Amazon.de nur dieses eine Buch. Macht nichts, denn er ist parallel freier Autor und Dramaturg und Lehrbeauftragter f&#252;r Drehbuch und Dozent f&#252;r <em>Fiktionales Schreiben</em>. Das macht doch Eindruck: ich lese quasi eine universit&#228;re Vorlesung.</p>
<p>Ron Kellermann teilt sein Buch in vier Teile. In <em>Idee und Geschichte</em> stellt er zun&#228;chst die Frage nach der Bedeutung dieser beiden Begriffe und kl&#228;rt es in kurzen, schl&#252;ssigen Artikeln. Man merkt: hier kennt jemand die Technik genau, und muss nicht mit umst&#228;ndlichen S&#228;tzen und exotischen Fremdw&#246;rtern ums Wesentliche herumreden. Genauso b&#252;ndig geht&#8217;s in Teil 2<em> Schreiben</em> und Teil 3 <em>Dramaturgie</em> weiter. Teil 4 widmet sich einem Thema, das ich eigentlich gar nicht mehr erwartet h&#228;tte, das trotzdem konsequent ist: ein Exposé schreiben und das Werk anbieten. Mit einem sympatischen Kapitel »Geduldig sein und Daumen dr&#252;cken« endet der Ratgeber.</p>
<p>Wer st&#228;ndig irgendwelche B&#252;cher &#252;bers Schreiben liest, wie ich, trifft zwangsl&#228;ufig auf Wiederholungen. Dasselbe passiert, wenn man verschiedene Varianten zur Einf&#252;hrung in die Organische Chemie liest &#8211; die Grundlagen bleiben dieselben, es kommt auf den Lehrer an. Der Lehrer Ron Kellermann ist ein Praktiker: anschaulich, einfach, kreativ. Dass die Tendenz zum Drehbuch besteht ist angesichts seines beruflichen Werdegangs verst&#228;ndlich &#8211; und gerade f&#252;r mich ideal.</p>
<p>Wer (zum ersten Mal) etwas &#252;ber das Prinzip des Schreiben erfahren m&#246;chte, der greife zu diesem Buch. Ohne demotivierende Frasen wie: <em>vom Schreiben kann man nicht leben. Und die Wahrscheinlichkeit ist gro&#223;, dass Sie es gar nicht erst schaffen</em>. Stattdessen propagiert Kellermann Selbstdisziplin. Der wahre Schl&#252;ssel zum Erfolg.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3897054612/selbstausbild-21" target="_blank">Keine Versprechungen und keine Demotivation.<br />
</a></p>
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		<title>Der Liebesfilm &#124; Anette Kaufmann verleiht dem Genre die geb&#252;hrende Anerkennung und Relevanz</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 20:40:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hab ich gern gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier besch&#228;ftigt sich Kaufmann mit dem Popularit&#228;tseinbruch des Liebesfilms Mitte des 20. Jahrhunderts, grenzt ihn vom Melodram und der Screw-Ball-Comedy ab und hinterfragt die Einodnung der Romantic Comedy als in erster ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Der Liebesfilm | UVK" href="http://www.uvk.de/buch.asp?ISBN=9783867640299" target="_blank"><img src="http://www.selbstausbildung.de/wp-content/uploads/2008/03/liebesfilm.jpg" alt="Der Liebesfilm" /></a>Eigentlich bef&#252;rchtete ich ja Folgendes: der gro&#223;e, unschuldige Schnappschuss von Hugh Grant und Julia Roberts aus <em>Notting Hill</em> auf dem Umschlag t&#228;uscht dar&#252;ber hinweg, dass <em>Der Liebesfilm</em> vor allem eine Dissertation ist &#8211; eine ausf&#252;hrliche und schwer leserliche wissenschaftliche Filmanalyse im Nominalstil.</p>
<p>Tats&#228;chlich sollte dieses Buch, wie die Autorin erz&#228;hlt, zun&#228;chst eine Dissertation werden. Und tats&#228;chlich scheint es von Beginn an ganz nach oben genanntem Schema zu laufen: Kaufmann  besch&#228;ftigt sich mit dem Popularit&#228;tseinbruch des Liebesfilms Mitte des 20. Jahrhunderts, grenzt ihn vom Melodram und der <em>Screw-Ball-Comedy</em> ab und hinterfragt die Einordnung der <em>Romantic Comedy</em> als in erster Linie kom&#246;diantisches Genre. Dies geschieht mit Hilfe von Fremdw&#246;rtern, die ich erst einmal nachschlagen muss, Zitaten aus Fachb&#252;chern (meist Englisch) und zahlreichen Filmverweisen (ebenfalls Englisch) &#8211; die der Leser m&#246;glichst kennen sollte, um der Argumentation von Kaufmann folgen zu k&#246;nnen (Filmanalysen, u.a. auch von Anette Kaufmann: <a href="http://www.selbstausbildung.de/?p=351">Reclam: Filmgenres Melodram und Liebeskom&#246;die</a>).</p>
<p>Der einf&#252;hrende Teil liest sich etwas z&#228;h. Er dient aber ganz der »Ann&#228;herung an den Liebesfilm als Genre« und liefert damit die Grundlage f&#252;r die folgenden Kapitel. Nachdem hier auch die klassische Periode der Liebesfilme besprochen wurde, konzentriert sich Anette Kaufmann von nun an haupts&#228;chlich auf das »romantische Universum« der <em>New Romance</em>, die seit den sp&#228;ten 80ern mit Filmen wie <em>When Harry met Sally</em> den Kino- und Fernsehalltag beherrscht und Liebesfilme mit einer Bandbreite »von heiter bis ernsthaft/tragisch; von zeitgen&#246;ssisch bis historisch, von Kinofilm bis Fernsehserie« umfasst.</p>
<p>Im »Romantischen Baukasten« werden die Zutaten (Erz&#228;hlformeln, Standardsituationen) des Liebesfilms definiert. Kaufmann bezieht sich hier auf die Theorien anderer Filmwissenschaftler und setzt daraus ihre eigenen schl&#252;ssigen Erkenntnisse und Folgerungen zusammen. Der gr&#246;&#223;te Teil des Buchs besteht aus  Filmanalysen zur <em>Romantic Comedy</em>, dem <em>Romantic Drama</em> und dem <em>Romantic Costume Film</em> (<a title="Inhaltsverzeichnis" href="http://www.uvk.de/buchdetail/pdf/9783867640299_I.pdf" target="_blank">komplettes Inhaltsverzeichnis</a>). Diese wiederum st&#252;tzen sich auf die zuvor erlernten »Spielregeln«.</p>
<p><em>Der Liebesfilm</em> liest sich nicht immer einfach (Zitat: »Die R&#252;ckblende funktioniert [...] als monolithisch pr&#228;sentierte Begr&#252;ndung f&#252;r die Disposition des Helden«). Doch was mir zun&#228;chst ein schwieriger Text mit zahlreichen Querverweisen zu anderen Autoren zu sein schien, entwickelt sich zu einer wissenschaftlichen, aber unkomplizierten Schreibweise, die die pers&#246;nliche Sichtweise der Autorin widerspiegelt (und gelegentlich einen unkonventionellen Kommentar preisgibt: etwa zu Clarc Gables »Knackarsch«). So ist es Anette Kaufmann ganz klar ein Bed&#252;rfnis, dem Liebesfilm und seinen Spielarten zur verdienten Anerkennung zu verhelfen.</p>
<p>Da gerade die <em>Romantic Comedy </em>und der <em>Romantic Costume Film</em> meine Lieblings-(Sub-)Genres sind, war es mir ein wahres Vergn&#252;gen, den Theorien und Analysen der erfahrenen Dramaturgin und Produzentin zu folgen und die Hintergr&#252;nde des (von wissenschaftlicher Seite untersch&#228;tzten) Liebesfilms kennen zu lernen.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.uvk.de/buch.asp?ISBN=9783867640299" target="_blank">Wie funktioniert ein Liebesfilm?</a></p>
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		<title>Stilfibel &#124; Rettet den Genitiv und schreibt knapp, anschaulich, kurze S&#228;tze! Und bitte kein Papierdeutsch!</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 17:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbst schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache und Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Fibel, was hei&#223;t das eigentlich? Ich erinnere mich an den Fl&#246;tenunterricht der Grundschule, da musste ich Lieder aus einer fettigen, spie&#223;igen "Musikfibel" spielen. Brockhaus definiert das so: »[Kinderwort aus »Bibel«], Leselernbuch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3423343583/selbstausbild-21" target="_blank"><img src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2007/11/stilfibel-weg-zum-guten-deutsch.jpg" alt="Stilfibel" /></a>Fibel &#8211; was hei&#223;t das eigentlich? Ich erinnere mich an den Fl&#246;tenunterricht der Grundschule, da musste ich Lieder aus einer fettigen »Musikfibel« spielen. Brockhaus definiert das so: <em>»[Kinderwort aus »Bibel«], Leselernbuch (Abc-Buch), im &#252;bertragenen Sinn auch Lehrbuch zur elementaren Einf&#252;hrung in andere Sachbereiche (z. B. Gesundheitsfibel)«</em>.<br />
»Stilfibel« klingt irgendwie verstaubt und nicht zeitgem&#228;&#223;. Kein Wunder: der Autor Dr. Ludwig Reiners, seinerzeit Spezialist auf dem Gebiet des Ausdrucks, liegt schon seit genau 50 Jahren unter der Erde.</p>
<p>Womit wir auch den Anlass einer Neuauflage h&#228;tten, die 35. Auflage bereits, diesmal in Neuer Deutscher Rechtschreibung. Nicht jedoch in neuer deutscher Grammatik. Diese ist seit einem halben Jahrhundert unver&#228;ndert, wie zum Beispiel das Dativ-e, das heute nicht mehr gebraucht wird: 1. Lektion, Kapitel 3, <em>Satzteile</em>: »Bei dem Satze Der Sch&#252;ler k&#252;sste das sch&#246;ne M&#228;dchen im Walde haben wir vorhin untersucht [...]«</p>
<p><em>»Nun also!«</em> da st&#246;r&#8217; ich mich nicht dran, denn die feine, wohl formulierte Sprache zu lesen macht richtig Spa&#223;, es erinnert mich in »erquicklicher« Weise an Joseph von Eichendorff und Erich K&#228;stner. 50 Jahre hin oder her: die Erkl&#228;rungen sind denkbar einfach und am&#252;sant: jede Lektion endet mit einer regen Diskussion zwischen Lehrer und Sch&#252;ler, ein wissbegieriger und augenzwinkernder Austausch, bis der Leser selbst mit <em>Aufgaben und Denk&#252;bungen</em> gefordert ist.</p>
<p>Innerhalb von f&#252;nf Seiten werden Wortarten, Beugungen, Satzteile und Satzarten schl&#252;ssig und vor allem verst&#228;ndlich erkl&#228;rt. Zum Kapitel<em> Glanz und Elend des Fremdworts</em> sei so manchem geraten, der seinen fremdwortlastigen Stil f&#252;r ausgefeilt h&#228;lt &#8230; und bitte kurze S&#228;tze, keine Verschachtelungen. Dass der Genitiv vom Aussterben bedroht sei, ist nicht etwa eine Erfindung von Bastian Sick &#8211; Herr Reiners war sich dieser &#8220;Gefahr&#8221; schon damals bewusst.</p>
<p>Ach, wie gerne bek&#228;me ich einmal eine wohl ausformulierte, pers&#246;nliche und freundliche Mahnung, wie diese: »es geht uns wie Ihnen und wie heute allen: Wir sind knapp an Geld. Wir brauchen es f&#252;r L&#246;hne, f&#252;r Eink&#228;ufe und f&#252;r das uners&#228;ttliche Finanzamt. Wir m&#252;ssen Sie deshalb bitten: Schicken Sie uns den Gegenwert [...]«, statt solcherlei Drohungen: »nach Ablauf der Frist werden wir umgehend rechtliche Schritte gegen Sie einleiten«.</p>
<p>Ludwig Reiners war ein Meister des sachlichen-verst&#228;ndlichen, einfallsreichen Ausdrucks. Die Stilfibel ist auch heute noch ein wichtiges Buch, gerade weil es unver&#228;ndert gebleiben ist &#8211; guter Stil ist rar.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3423343583/selbstausbild-21" target="_blank">Dieses Buch </a><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3423343583/selbstausbild-21" target="_blank">»</a><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3423343583/selbstausbild-21" target="_blank">erfordert nur das Wissen eines Volkssch&#252;lers«</a></p>
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		<title>Katharina Bildhauers Doktorarbeit zum Drehbuch im Kino des 21. Jahrhunderts: Drehbuch reloaded</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 08:40:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbst schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mich &#252;ber das Erscheinen dieses Buchs sehr gefreut: die Nennung der vielen Filmtitel, die mich an ungew&#246;hnliche und &#252;berraschende Abende erinnern, erweckte die Hoffnung, dass die 30 zeitgen&#246;ssischen Drehb&#252;cher hier mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.uvk.de/buch.asp?ISBN=9783896696489" target="_blank"><img src="http://www.selbstausbildung.de/wp-content/uploads/2007/11/bildhauer-drehbuch-reloaded.jpg" alt="Drehbuch reloaded" /></a>Ich habe mich &#252;ber das Erscheinen dieses Buchs sehr gefreut: die Nennung der vielen Filmtitel, die mich an ungew&#246;hnliche und &#252;berraschende Abende erinnern, erweckte die Hoffnung, dass die 30 zeitgen&#246;ssischen Drehb&#252;cher hier mit eben der Erz&#228;hlfreude dargestellt werden, die sie auf der Leinwand ausstrahlen.</p>
<p>Katharina Bildhauer stellt einige Filme der letzten Jahre vor, die konventionelle Erz&#228;hlformen durchbrachen und durch ihre ungew&#246;hnliche Erz&#228;hlstruktur den Zuschauer zu &#252;berraschen und fesseln wussten. Frau Bildhauer zeigt, wie die ungew&#246;hnlichen Wendepunkte herausgez&#246;gert und umgesetzt wurden. Idealerweise ist man mit den Drehb&#252;chern vertraut, kennt zumindest aber die Filme. Passend zum aktuellen Streik der Writers Guild in Hollywood zeigt Frau Bildhauer auch ganz unmittelbar und &#252;berzeugend, wie wichtig der Drehbuchautor und sein Buch f&#252;r die Realisierung eines Films sind (die ganze Bandbreite ihrer Themen: <a href="http://www.uvk.de/buchdetail/pdf/2074i.pdf" target="_blank">das Inhaltsverzeichnis</a>).</p>
<p>Doch bei alledem geht es der Autorin nicht um (die eigene) Erz&#228;hlfreude. Dies ist ein zutiefst analytisches Buch, in dem kein einziges Textfragment einen &#252;berfl&#252;ssigen Kommentar, eine kleine ironische Anmerkung oder gar eine Anekdote enthielte. Wie liest sich das Buch stattdessen? Ich greife jetzt einfach mal wahllos einen Satz aus dem Buch heraus, exemplarisch: »Der Vorw&#228;rtsdrang der Handlung sowie die Aktivit&#228;t und Entwicklung des Protagonisten gehen mit einer generellen Forderung der Drehbuchratgeber nach Aktion und Bewegung anstelle von statischer Beschreibung einher.« Oder einen zweiten, ebenso zuf&#228;llig: »Den vorangegangenen Drehb&#252;chern ist eine Betonung der Fiktionalit&#228;t immanent«</p>
<p>Ganz ehrlich: es macht mir keinen Spa&#223; solche S&#228;tze zu lesen. Ich habe das Buch trotzdem durchgearbeitet, denn es ist gut, auch wenn ich es regelm&#228;&#223;ig mit einem <em>Puuuh</em> f&#252;r einige Tage aus der Hand legen musste.</p>
<p>Dies ist eine Dissertation, offenbar ungek&#252;rzt und unvereinfacht, systematisch untersuchend, kr&#228;ftezehrend. Zahlreiche Fremdw&#246;rter, bedingungsloser Nominalstil, ellenlange und komplizierte S&#228;tze stellten meine Lern- und Lesefreude auf eine harte Probe. Manch einer wird vor Freude in die Luft springen: endlich mal ein Buch, das modernes Drehbuchschreiben mit dem geb&#252;hrenden Ernst in Einzelheiten zerlegt.</p>
<p>Ich habe viel geschwitzt und einiges gelernt &#8211; und freue mich jetzt riesig auf ein unkompliziertes Buch mit einem &#252;berfl&#252;ssigen Kommentar, einer kleinen ironischen Anmerkung oder gar einer Anekdote.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.uvk.de/buch.asp?ISBN=9783896696489" target="_blank"> Tolles Thema, schwer zu lesen </a></p>
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		<title>Beruf: Schriftsteller &#124; Das Dasein eines Autoren: Was man wissen muss, wenn man vom Schreiben leben will</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Sep 2007 19:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbst schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr Bittner (sind das seine haarigen M&#228;nnderh&#228;nde auf dem Cover?) hat ein mit Zitaten gespicktes Buch geschrieben, das den Beruf Schriftsteller definiert, ebenso wie dessen oftmals nur gesagte Freiheit. Er nennt dabei jene Faktoren ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3865201970/selbstausbild-21" target="_blank"><img src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2007/09/beruf-schriftsteller.jpg" alt="Beruf Schriftsteller" /></a>Schriftsteller ist ein Beruf, den man nicht unbedingt in die Selbstauskunft eines Mietantrags schreibt &#8211; au&#223;er nat&#252;rlich man kann bereits ein gedrucktes Werk vorlegen, dem man auch ein gewisses Honorar zutraut. Ja sonst h&#228;lt man sich mit Aussagen wie: »Mein Beruf? Schriftsteller!« besser zur&#252;ck. Sp&#228;testens seit Harry Potter kennet jeder mindestens einen (Erfolglosen), der eben dies von sich behauptet.</p>
<p>Dass das Schriftstellerdasein kein zur&#252;ckgezogenes, luxori&#246;ses Leben in S&#252;dfrankrich verspricht, ist jedem klar, der den einen oder anderen Autorenratgeber schon &#252;berflogen hat. Trotzdem wird nat&#252;rlich auch Wolfgang Bittner nicht m&#252;de, dies zu erw&#228;hnen. Auch wird man hier nicht f&#252;ndig, wenn man technische Tipps sucht: zum richtigen Stil, der besten Erz&#228;hlerform oder Perspektive.</p>
<p>Herr Bittner (sind das seine haarigen M&#228;nnderh&#228;nde auf dem Cover?) hat ein mit Zitaten gespicktes Buch geschrieben, das den Beruf Schriftsteller definiert, ebenso wie dessen oftmals nur gesagte Freiheit. Er nennt dabei jene Faktoren, von denen der in der Schriftsteller tats&#228;chlich leben kann (denn das Buch ist meist nur ein recht ertragsloses Nebenprodukt), wie seine Honorare aussehen und was im Jahr &#252;brigbleibt. Schlie&#223;lich spricht er die Literaturf&#246;rderung und die K&#252;nstlersozialkasse an und legt gro&#223;en Wert auf die Lesung.</p>
<p>Dabei bleibt Bittner selbst stets sachlich und l&#228;sst Emotionen und Meinungen durch Zitate sprechen.<br />
Die bringen ihn auch wieder auf seinem Weg zur&#252;ck, wenn er abtriftet &#8211; so wie im Kapitel »Ein Text wird gemacht«, als er  eigentlich &#252;ber die Technik des Schreibens und den Stil sprechen will, und sich stattdessen &#252;ber unn&#246;tige Neuerscheinungen und zu viel Anglizismus &#228;rgert.</p>
<p>Zuletzt stellt er die Frage: Ist »Schriftsteller« ein &#252;berfl&#252;ssiger Beruf? Vielleicht, mutma&#223;t er, »stirbt der Beruf des Schriftstellers aus wie der des M&#228;rchenerz&#228;hlers oder B&#228;nkels&#228;ngers«. Diese Androhung schwingt im Ton des ganzen Buchs mit, welches das ertragslose, ungerechte Dasein des Schriftstellers noch st&#228;rker als die meisten anderen herausstreicht.</p>
<p>Ein gro&#223;er Batzen Realismus, empfehlenswert f&#252;r jeden mit Hoffnungen auf ein selbstgeschriebenes Verm&#246;gen. Und: wer dieses Buch durchliest und immer noch Schriftsteller werden will, der kann sich seiner Sache zumindest sicher sein.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3865201970/selbstausbild-21" target="_blank"> Armer, armer Schriftsteller &#8230; </a></p>
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		<title>Grundlagen und Techniken der Schreibkunst &#124; Prosa, Roman, Gedicht, Drama, Rundfunk, Fernsehen &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jul 2007 07:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbst schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[»... dieses Handbuch f&#252;r Schriftsteller und solche, die es werden wollen, halte ich f&#252;r eine sehr gute und fruchtbare verlegerische Idee. Bewusst h&#228;lt sich das Werk an die praktisch-handwerkliche Seite des Schrifttums und wei&#223; ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3811223712/selbstausbild-21" target="_blank"><img src="http://www.selbstausbildung.de/wp-content/uploads/2007/07/schrku.jpg" alt="schrku.jpg" /></a>»&#8230; dieses Handbuch f&#252;r Schriftsteller und solche, die es werden wollen, halte ich f&#252;r eine sehr gute und fruchtbare verlegerische Idee. Bewusst h&#228;lt sich das Werk an die praktisch-handwerkliche Seite des Schrifttums und wei&#223; da so kundige und gescheite Winke, Weisungen und Ratschl&#228;ge zu geben, dass ich an seinem Erfolg nicht zweifeln kann.«</p>
<p>So laut Zitat von Thomas Mann, das anstatt einer Inhaltsbeschreibung auf dem Buchdeckel zu lesen ist.<br />
Thomas Mann? Ist er nicht schon seit &#252;ber 50 Jahren tot? Ob der Herausgeber Otto Schumann oder einer seiner Beitragsschreiber leben oder tot sind, habe ich bei meiner kurzen Recherche diesbez&#252;glich nicht herausgefunden. Ein bisschen angestaubt ist das Buch jedenfalls geschrieben.</p>
<p>Auf einer Breite von 6 cm und &#8211; auf die Seitenzahl genau &#8211; 700 Seiten soll dieses Buch das Handwerk (und die Betonung liegt auf Handwerk!) des Schreibens lehren. Sechs gro&#223;e Kapitel gibt es: die (erz&#228;hlende) Prosa, das (lyrische) Gedicht, das Schreiben f&#252;rs Theater, f&#252;r den Rundfunk, f&#252;r das Drehbuch und schlie&#223;lich f&#252;r das Wissenschaftliche Manuskript. M&#246;chte man also lediglich das Handwerk des Romanschreibens lernen, so bietet dieses Buch im engeren Sinne 49 und im weiteren Sinne 120 Seiten dazu.</p>
<p>Schreiben ist ein m&#252;hsames Handwerk. Und wie bei jedem Ratgeber f&#252;r Autoren vergeht nicht der erste Satz, ohne dass erw&#228;hnt wird, dass die meisten von ihrer Schriftstellerei allein nicht leben k&#246;nnen. Hier schreiben Autoren (ob sie davon leben k&#246;nnen, wei&#223; ich nicht) &#252;ber ihr jeweiliges Fachgebiet: pr&#228;zise und vor allem lehrreich. Was dabei etwas auf der Strecke bleibt ist die Unterhaltung. Gerne mal sind die S&#228;tze &#252;berm&#228;&#223;ig lang und kompliziert, lehrmeisterhaft, auch schlicht langweilig.</p>
<p>Thomas Mann hatte mit seinem sachlichen Urteil des Buches (obwohl er es augenscheinlich nicht gelesen hat) augenscheinlich absolut recht. Andererseits: was st&#252;nde es mir auch zu, Thomas Mann unrecht zu geben &#8230;</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3811223712/selbstausbild-21" target="_blank">Handbuch des klassischen Schreibhandwerks</a></p>
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		<title>So finden Sie einen Verlag f&#252;r Ihr Manuskript &#124; Adressen &amp; Tipps f&#252;r das Ziel Verlagsver&#246;ffentlichung</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jun 2007 13:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbst schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Manuskript schreiben - Verlagsprogramme durchforsten - abschicken. Sollte ausreichen, m&#246;chte man meinen. Dass es zu dem Thema offensichtlich noch viel mehr zu sagen gibt, zeigen zahlreiche Ver&#246;ffentlichungen, die dann auch alle ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3593379325/selbstausbild-21" target="_blank"><img src="http://www.selbstausbildung.de/wp-content/uploads/2007/06/verla-manus.jpg" alt="verla-manus.jpg" /></a>Manuskript schreiben &#8211; Verlagsprogramme durchforsten &#8211; abschicken. Sollte ausreichen, m&#246;chte man meinen. Dass es zu dem Thema offensichtlich noch viel mehr zu sagen gibt, zeigen zahlreiche Ver&#246;ffentlichungen, die dann auch alle rund 300 Seiten umfassen. Was nat&#252;rlich auch zeigt, dass solche Anleitungen gefragt sind. Es ist aber auch ein sch&#246;ner Gedanke: ein professionell illustriertes Buch, duftende druckfrische Seiten, mittig darauf platziert der eigene Name.</p>
<p>Die Frage ist, ob &#8216;So finden Sie einen Verlag f&#252;r Ihr Manuskript&#8217; auch wie versprochen zur Verlagsver&#246;ffentlichung f&#252;hrt.<br />
Nat&#252;rlich nicht. Die Autorin verspricht im Vorwort lediglich, an das Ver&#246;ffentlichen allgemein heranzuf&#252;hren &#8211; was auch im Internet sein kann, wo man ja niemanden um Erlaubnis fragen muss. Nein, einen hoch dotierten Vertrag in einem renommierten Verlagshaus kann dieses Buch nicht garantieren.<br />
Kein Buch kann das.</p>
<p>Sympathisch ist, wie Sylvia Englert ihre Kompetenzen und die Bem&#252;hungen aufzeigt, die sie unternommen hat, um mit diesem Ratgeber auch eine wirkliche Hilfestellung leisten zu k&#246;nnen. Sie teilt ihr Buch in drei Abschnitte: Der Weg zur Ver&#246;ffentlichung enth&#228;lt ein paar Schreibtipps, zeigt aber vor allem, dass die Konkurrenz nicht schl&#228;ft, wie Kontakte hergestellt und genutzt werden und nat&#252;rlich in welcher Form das schriftliche Material (Normseite etc.) eingeschickt werden sollte &#8211; super ist, dass es dazu auch Muster gibt.</p>
<p>Der zweite Abschnitt f&#252;hrt uns in die wundervolle Lage &#8220;Die Zusage ist da &#8211; was nun?&#8221;, in dem die internen Verlagsabl&#228;ufe geschildert werden, aber auch rechtliche Fragen zum Honorar, der Steuer oder dem Urheberrecht gekl&#228;rt werden. Auf den Boden der Tatsachen zur&#252;ck holt etwa das Kapitel &#8220;Wie lange lebt Ihr Buch?&#8221;. Der letzte Abschnitt dreht sich um die Selbstvermarktung und erw&#228;hnt auch sonst alles, was zuvor nicht reingepasst hat. Hier werden u.a. (Online-)Literaturzeitschriften, Schreibworkshops und Autorengruppen vorgestellt und die Planung &#246;ffentlicher Lesungen beschrieben.</p>
<p>Sylvia Englert schreibt leicht verst&#228;ndlich, direkt und sympathisch. Au&#223;erdem ist sie ehrlich bem&#252;ht, ihren Lesern einen realistischen Einblick in die gern romantisierte Verlagswelt zu geben. Ein &#252;bersichtliches Buch mit vielen Themenpunkten (auch Selbstverlag oder Druckkostenzuschuss finden Platz!), Tipps, Adressen und Beispielen.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3593379325/selbstausbild-21" target="_blank">Kontake, Agenuren, Normseite einrichten &#8211; das volle Programm</a></p>
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		<title>Kreatives Drehbuchschreiben &#124; Filme machen: Anleitung, Beispiele und &#220;bungen</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jun 2007 10:58:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hab ich gern gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Wem ist noch nicht aufgefallen, dass viele Filme &#252;ber das Leben eines Schriftstellers oder Filmemachers berichten? Das kommt nicht von ungef&#228;hr - schlie&#223;lich kennen sich die Drehbuchautoren in diesen Berufssparten aus ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.uvk.de/buch.asp?ISBN=9783896696786" target="_blank"><img src="http://www.selbstausbildung.de/wp-content/uploads/2007/06/kreatives_drehbuchschreiben.jpg" alt="kreatives_drehbuchschreiben.jpg" /></a>Wem ist noch nicht aufgefallen, dass viele Filme &#252;ber das Leben eines Schriftstellers oder Filmemachers berichten? Das kommt nicht von ungef&#228;hr &#8211; schlie&#223;lich kennen sich die Drehbuchautoren in diesen Berufssparten aus, wissen um die Alltagsdramatik, kennen die Insider-Witze, erstellen m&#252;helos Typologien. In dem Film &#8216;The Holiday&#8217; (Liebe braucht keine Ferien) etwa spielt Cameron Diaz eine Kinotrailer-Produzentin, deren Unterbewusstsein ihr ununterbrochen Trailersequenzen ihres eigenen Lebens vorspielt. So geht es auch dem Drehbuchautor.</p>
<p>Durch die st&#228;ndige Besch&#228;ftigung mit (fiktiven) Geschichten im Kopf entstehen Bilder und Charaktere, die miteinander agieren, sich an erdachten Schaupl&#228;tzen aufhalten und dem Autor so Ideen f&#252;r die Handlung bieten. Beim Drehbuchautor kommen sogar noch imagin&#228;re Kameraeinstellungen und Filmmusik hinzu. Nicht jeder kann die Augen zumachen und einfach in andere Welten und Menschen eintauchen. Aber: es gibt bekanntlich kaum etwas, was sich nicht erlernen l&#228;sst.</p>
<p>Wie vor ihr schon Linda Seger (Emons Verlag: &#8216;Wie gute Autoren noch besser werden&#8217;) m&#246;chte Christina Kallas in ihrem Buch das kreative Schreiben lehren. Dabei geht sie zun&#228;chst sachlicher und wissenschaftlicher vor als ihre einstige Lehrerin. Der Zusatz &#8220;kreativ&#8221; stellt klar, dass der Schwerpunkt nicht auf den Grundlagen des Drehbuchschreibens, sondern auf dem kreativen Prozess liegt.</p>
<p>Frau Kallas f&#252;hrt &#252;ber die klassische Drehbuch-Ordnung von Prolog bis Epilog (oder hier: statt Epilog ein Pl&#228;doyer an das Selbstbewusstsein des Lesers/Drehbuchautors!) in das Drehbuchschreiben mit emotionaler Tiefe ein<span style="font-family: Times; color: #231f20; font-size: small;"></span>. Besonders im Kapitel &#8220;Mitte&#8221; h&#228;lt Kallas, &#228;hnlich wie Seger, zahlreiche kreative &#220;bungen bereit &#8211; zeigt wie das Gehirn Musik und Bilder zum Leben erweckt, Konfliktsituationen, spannende Wendungen und Emotionen erdenkt, Welten erschafft.</p>
<p>Wer f&#252;rchtet, die strenge wissenschaftliche Form k&#246;nne der Kreativit&#228;t etwas anhaben, sei unbesorgt. Frau Kallas gelingt es, Kunst und Techniken des kreativen Schreibens klar abzustecken und dabei der Originalit&#228;t sehr viel Platz einuzr&#228;umen, indem sie Filme zum Vergleich herbeizieht und zu zahlreichen &#220;bungen anregt. Kallas steht in &#8216;Kreatives Drehbuchschreiben&#8217; im st&#228;ndigen Dialog mit dem Leser, fordert, instruiert und fasziniert mit Branchenwissen und unmittelbaren Anleitungen.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.uvk.de/buch.asp?ISBN=9783896696786" target="_blank"> kreatives Konzipieren, Assoziieren, Schreiben!</a></p>
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		<title>Von der Buchidee zum Bestseller &#124; Zugang zum Buchgesch&#228;ft: Autorenratgeber Verlagswesen</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jun 2007 10:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbst schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz oft werden Autorenratgeber von Autoren geschrieben, deren eigene erfolgreiche Buchver&#246;ffentlichungen (abgesehen vom erw&#228;hnten Autorenratgeber) verzweifelt gesucht und nicht gefunden werden. Dieses Buch ist so, als schreibe ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3548366872/selbstausbild-21" target="_blank"><img src="http://www.selbstausbildung.de/wp-content/uploads/2007/06/buchidee_bestseller.jpg" alt="buchidee_bestseller.jpg" /></a>Ganz oft werden Autorenratgeber von Autoren geschrieben, deren eigene erfolgreiche Buchver&#246;ffentlichungen (abgesehen vom erw&#228;hnten Autorenratgeber) verzweifelt gesucht und nicht gefunden werden. Dieses Buch ist so, als schreibe der Personalchef einen Bewerbungsratgeber. Denn als ehemaliger Lektor und heutiger Inhaber der &#8220;Buchplanung&#8221; (eine der grauenhaftesten Webseiten, die ich je gesehen habe: www.buchplanung.de) verf&#252;gt er &#252;ber langj&#228;hrige Erfahrung, durchschaut die meisten Autorentypen und deren Schreibverhalten und kennt sich nat&#252;rlich auch mit der Verlagslogistik bestens aus.</p>
<p>Eben dies ist auch das Hauptthema des Buches. Hier findet der Leser verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig wenig Tipps dazu, wie erfolgreiche B&#252;cher <em>geschrieben</em> werden. Meynecke beschreibt dagegen im Detail, wie ein Manuskript optisch gestaltet werden sollte damit es vom Lektor beachtet wird, erkl&#228;rt besonders intensiv wie die Vertragsverhandlungen ablaufen, was ein Autor auf der Buchmesse verloren hat und welche Stationen das Buch im Verlag absolviert. Er erkl&#228;rt plausibel, wieso Ablehnungen vom Lektor nicht diskutiert werden, wo die Fehler liegen k&#246;nnten und wie man mit diesem R&#252;ckschlag umgeht, interessant ist auch welchen Einfluss die Vertreter auf die Ver&#246;ffentlichung eines Buches haben. Mit dem Inhalt des Manuskripts befassen sich dagegen nur drei oder vier Unterkapitel. Vorgehensweisen f&#252;r Belletristik und Sachbuch definiert Meynecke nahezu parallel.</p>
<p>Im Grunde ist das gut so, denn das erledigen ja zahlreiche andere Ratgeber auf mehr oder weniger zufriedenstellende Weise. Trotzdem ist der Titel &#8220;Von der Buchidee zum Bestseller&#8221; falsch gew&#228;hlt, denn er verspricht mehr als die reine Beschreibung von Vertragsverhandlungen und verlagsinternen Abl&#228;ufen. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die erste Auflage 1991 gedruckt wurde. So ist diese Ausgabe zwar &#252;berarbeitet, dennoch ist so manches antiquiert &#8211; etwa die Diskussion, ob man heutzutage mit PC oder Schreibmaschine schreibt, oder dass neuerdings auch Disketten (was ist eine Diskette?) zum Lektor geschickt werden. Aber dazu passt wiederum die Umschlagabbildung sehr gut: antiquarische B&#252;cher mit angesto&#223;enen Ecken, die im diffusen Licht vom Himmel fallen &#8211; auch das sollte mal &#252;berarbeitet werden.</p>
<p>Dennoch ist dies ein Werk, das einen sehr realistischen Zugang zum Buchgesch&#228;ft bietet &#8211; manch einer wird beim Anblick der durchschnittlich zu erwartenden Autorenhonorare von der Idee der Schriftstellerei ablassen. Eines wird ganz deutlich: Ein Verlag ist kein vertr&#228;umter K&#252;nstlerverein, sondern ein durchstrukturiertes Unternehmen, das Profit machen will. Und der unbekannte Autor sollte gleichfalls kein weltfremder Literat sein, wenn er einen Bestseller produzieren will. Nicht von ungef&#228;hr hat Joanne Rowling den Ruf, eine ausgesprochen gerissene Gesch&#228;ftsfrau zu sein.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3548366872/selbstausbild-21" target="_blank"> Mein Buch und sein Weg vom Verlag zum Leser </a></p>
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		<item>
		<title>erste Buch, Das &#124; Anekdoten der Autoren: Schriftsteller &#252;ber ihr literarisches Deb&#252;t</title>
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		<pubDate>Tue, 29 May 2007 13:38:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten, Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Erstling eines Berufsautors - die Zusage vom Verlag, das Schriftst&#252;ck gebunden in den H&#228;nden halten - ein unvergesslicher Augenblick, wie die 92 Autoren, die &#252;ber ihr Deb&#252;t schreiben, nicht m&#252;de werden zu erw&#228;hnen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3518458647/selbstausbild-21" target="_blank"><img src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2007/05/das-erste-buch.thumbnail.jpg" alt="das-erste-buch.jpg" /></a>Der Erstling eines Berufsautors &#8211; die Zusage vom Verlag, das Schriftst&#252;ck gebunden in den H&#228;nden halten &#8211; ein unvergesslicher Augenblick, wie die 92 Autoren, die &#252;ber ihr Deb&#252;t schreiben, nicht m&#252;de werden zu erw&#228;hnen.</p>
<p>Aber da gibt&#8217;s auch Schattenseiten. Wenn der Erstling sich nicht gut verkauft. Oder erst nach vielen fruchtlosen Versuchen und eher lustlos angenommen wird. Oder aber wenn einen pl&#246;tzlich jeder Dahergelaufene anbiedernd anspricht, und das selbst ohne Inhalt oder Titel des Buches zu kennen.</p>
<p>Die Autoren bemerken auch, wie sie und ihre Schreibe sich &#252;ber die Jahre (ausgew&#228;hlt wurden nur Deb&#252;ts vor 1995) ver&#228;ndert hat, und wie schwer es ihnen heute f&#228;llt, das Alte zu lesen, ohne zwanghaft den Korrekturstift zu Hand zu nehmen. Vor allem aber erz&#228;hlen sie, wie es &#252;berhaupt dazu kam, das sie Lyrik und Prosa schreiben wollten, und nat&#252;rlich wie das meist &#8220;ungefragte&#8221; Produkt dann doch in der Druckerei landete.</p>
<p>Mit dabei sind Siegfried Lenz, G&#252;nter Grass, Elfride Jelinek und viele andere &#8211; gemeinsam erschaffen sie einen sowohl am&#252;santen als auch lehrreichen Kurzgeschichtenband, dessen Anekdoten nicht nur angehende und bestehende Autoren faszinieren wird &#8211; die kurzen Geschichten bieten zudem einen hervorragenden &#220;berblick &#252;ber gro&#223;artige Autoren der Nachkriegsliteratur und Postmoderne.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3518458647/selbstausbild-21" target="_blank"> Auch Bestsellerautoren und Preistr&#228;ger fangen klein an</a></p>
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		<title>Exposee, Treatment und Konzept &#124; Vorstufen des Drehbuchs: wie man auf die Idee aufmerksam macht</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2007 16:26:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbst schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Fernsehzuschauer frage ich mich &#246;fter, wie es solche Gurken geschafft haben durch den steinigen Prozess zu kommen, den Drehbuchideen bis zu ihrer filmischen Umsetzung bew&#228;ltigen m&#252;ssen. Gibt es daf&#252;r tats&#228;chlich eine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.uvk.de/buch.asp?ISBN=9783896695277" target="_blank"><img src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2007/05/exposee-treatment.jpg" alt="Exposee, Treatment und Konzept" width="92" height="128" /></a>Als Fernsehzuschauer frage ich mich &#246;fter, wie es solche Filme geschafft haben den steinigen Prozess zu &#252;berstehen, den Drehbuchideen bis zu ihrer filmischen Umsetzung durchlaufen m&#252;ssen. Gibt es daf&#252;r tats&#228;chlich eine entsprechend gro&#223;e Zielgruppe, sodass die Grundidee in Form des Exposees im Sender Anklang fand, ein Treatment in Auftrag gegeben, u.U. ein Konzept ausgearbeitet, schlie&#223;lich das komplette Drehbuch geschrieben, die Marketingmaschinerie in Bewegung gesetzt wurde, Titel und Idee rechtlich gesch&#252;tzt, Logos und Schriftz&#252;ge produziert, Kulissen gebaut und hunderte Crewmitglieder bezahlt wurden?</p>
<p>Diesen Weg n&#228;mlich geht ein Drehbuch, bevor das Resultat bis zu zwei Jahre sp&#228;ter im Fernsehen oder Kino zu sehen ist, eine halbe bis anderthalb Stunden Unterhaltung (oder auch nicht), ein Produkt monate- und jahrelanger Arbeit. Der Anfang ist &#228;hnlich wie beim herk&#246;mmlich verlegten Buch. Meist ungefragt wird das Drehbuch zu einer Produktionsfirma gesandt. Diese feilt dann, falls der Stoff was taugt, gemeinsam mit dem Autor am Exposee. Und wenn alles gut geht, folgt die oben beschriebene Prozedur. Damit&#8217;s klappt, sollten die Handgriffe von der Darstellung der ersten Idee &#252;bers Exposee bis zum Konzept (falls es um eine Serie geht) sitzen.</p>
<p>F&#252;rs Drehbuchschreiben gibt es zahlreiche Ver&#246;ffentlichungen. Nicht so f&#252;r die (jedenfalls f&#252;r die meisten Drehbuchautoren) obligatorischen Vorstufen. Dennis Eick hat diese Aufgabe &#252;bernommen und zeigt (vor allem Einsteigern) Form, Stil, Pr&#228;sentation usw. von Exposee, Treatment und Konzept. Es bleibt nicht bei der Theorie: Die drei Hauptkapitel werden jeweils mit einem Beispiel abgeschlossen, so etwa das Original-Treatment des Films &#8220;Napola&#8221; und das Exposee zu &#8220;Lola rennt&#8221;. Zum schnellen Nachschlagen ist stichwortartig zusammengetragen was das jeweilige Schriftst&#252;ck beinhalten muss.</p>
<p>Spannend und pragmatisch geschrieben &#8211; wie f&#252;r Drehbuchautoren &#252;blich &#8211; mit vielen Hinweisen und Links versehen, ist dieses Buch eine unverzichtbare Lekt&#252;re f&#252;r alle die es ernst meinen und realistisch sind.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.uvk.de/buch.asp?ISBN=9783896695277" target="_blank"> So erreicht mein Drehbuch den Zuschauer!</a></p>
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		<title>Fortsetzung folgt. Schreiben f&#252;r die Serie &#124; Branchenstudie, Geheimtipps, Seriendrehbuch schreiben</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2007 16:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbst schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fernsehserie - stets zur selben Zeit am selben Tag, mit festen Charakteren, zur Identifikation und Abschreckung, voll Moral oder Antimoral, Abenteuer und Alltagsbew&#228;ltigung. Serien sind Erfolgsgaranten und haben schon so manchen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Fortsetzung folgt" href="http://www.uvk.de/buch.asp?ISBN=9783896696687"><img title="Fortsetzung folgt" src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2007/04/fortsetzung.jpg" alt="Fortsetzung folgt" align="left" /></a>Die Fernsehserie &#8211; stets zur selben Zeit am selben Tag, mit festen Charakteren, zur Identifikation und Abschreckung, voll Moral oder Antimoral, Abenteuer und Alltagsbew&#228;ltigung. Serien sind Erfolgsgaranten und haben schon so manchen Sender aus dem Quotentief oder gar vom Sender-Einerlei in die erste Reihe geholt (wie etwa 21 Jump Street beim US-Sender FOX). Klar, dass gute Autoren f&#252;r diese Fernsehnische immer gesucht werden.</p>
<p>Wie die Branche aussieht, soll uns dieses Buch zeigen. Geschrieben von einem Dozenten der HFF M&#252;nchen und Drehbuchschreiber (was er &#8220;der Vollst&#228;ndigkeit halber&#8221; auch nicht m&#252;de wird, zu erw&#228;hnen) f&#252;hrt es den Leser von den etablierten Serienstoffen (und deren Geschichte und Vertreter) &#252;ber das aktive Schreiben eines Seriendrehbuchs bis zum Einstieg in den Beruf.</p>
<p>Dies ist f&#252;r alle, die (Serien-)Drehbuchschreiben ernsthaft in Betrachtung ziehen eine spannende Einf&#252;hrung, es irritiert lediglich die Angewohnheit des Autors alles in Klammern zu setzen, auch da wo &#8211; grammatisch &#8211; keine sein d&#252;rften, vor allem Ausrufezeichen, oder auch mal ein elit&#228;res &#8220;sic!&#8221;. Auch kleinere Recherchefehler verzeiht man gern (etwa: Bill Cosby in der &#8220;Bill Cosby Show&#8221; habe &#8220;zwei wunderbare Kinder&#8221; &#8211; eigentlich sind es f&#252;nf (sic!)).</p>
<p>Dieses Buch h&#228;lt vor allem f&#252;r Einsteiger tolle Tipps bereit und regt an, sich einige der Serien-Geheimtipps auf DVD auszuleihen (nicht nur zu Studienzwecken), und &#8211; nat&#252;rlich &#8211; das erste eigene Serienkonzept auszuarbeiten.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.uvk.de/buch.asp?ISBN=9783896696687" target="_blank"> Ich schreibe die n&#228;chste &#8220;Lindenstra&#223;e&#8221;!</a></p>
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