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	<title>lesedetektiv.de &#187; SF, Fantasy</title>
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		<title>Teuflisches Team &#124; Fortsetzung eines spannenden High-Tech-Thrillers &#8211; und meiner Partikel-Allergie</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 08:45:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder, Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi, Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[SF, Fantasy]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Buch mit den schwarzen Partikeln im Schnitt wird fortgesetzt - nat&#252;rlich mistamt den schwarzen Parikeln, die die Seiten so zusammenkleben, dass ich sie bei jedem Umbl&#228;ttern mit einem knarzenden Ger&#228;usch auseinander ziehen muss ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426501112/selbstausbild-21" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-628" title="Teuflisches Team | Knaur" src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2009/08/teuflisches-team.jpg" alt="Teuflisches Team | Knaur" width="83" height="128" /></a>Das Buch mit den schwarzen Partikeln im Schnitt wird fortgesetzt &#8211; nat&#252;rlich mistamt den schwarzen Parikeln, die die Seiten so zusammenkleben, dass ich sie bei jedem Umbl&#228;ttern mit einem knarzenden Ger&#228;usch auseinander ziehen muss. Solange man nicht umbl&#228;ttert und nur von au&#223;en anschaut, ist es wirklich toll gestaltet, keine Frage.<br />
Wen es kalt l&#228;sst, dass Farbe permanent abf&#228;llt, wie spr&#246;der Staub an den Fingerkuppen h&#228;ngenbleibt und eingeatmet wird (kein Witz &#8211; ich musste permanent niesen), den erwartet ein spannender, brandaktueller Science-Fiction-Thriller.</p>
<p>Mit Teuflisches Team geht die Trilogie in die zweite Runde: der mittlerweile 15-j&#228;hrige Hacker Cadel kann keinen Schritt mehr ohne polizeiliche &#220;berwachung tun &#8211; zu wichtig ist seine Funktion als Kronzeuge gegen seinen teuflischen Vater Prosper English. Der ist zwar hinter Gittern, aber Cadel wei&#223; sehr wohl, dass das f&#252;r ein Genie wie ihn selbst kein un&#252;berwindbaderes Hindernis ist. Untergebracht in einem Heim und ohne Erlaubnis Australien zu verlassen, besch&#228;ftigen ihn zwar Reibereien mit dem Heimkind Mace, ansonsten aber ist ihm t&#246;dlich langweilig.</p>
<p>Dann bekommen er und seine Freundin, Mathe-Genie Sonja, einen Platz in einem Wohnheim f&#252;r intelligente Jugendliche angeboten &#8211; und nehmen dankbar an, wobei sie sich sehr wohl bewusst sind, dass es sich dabei eigentlich um die Rekrutierung einer kleinen Cyberhacking-Armee handelt: das teuflische Team. Ihr Ziel ist es, das Unternehmen GenonM zu durchleuchten und zu zerst&#246;ren, das auch im Zusammenhang zu Prosper English steht.</p>
<p>Dieser zweite Band hat mir noch besser gefallen als <a href="http://www.lesedetektiv.de/?p=191">der erste</a>: er ist zwar weniger »teuflisch«, aber ich habe das sympathische Team hackender Jugendlicher schnell ins Herz geschlossen. Es ist ein komplexes Buch, rasant und ironisch, im Computer-Jargon geschrieben und voller intelligenter Tricks und Wendungen. Es spricht die Hightech-Generation unmittelbar an. Wer sein Kind »zum Lesen bringen« m&#246;chte, f&#252;r den lautet das Zauberwort nicht l&#228;nger »Harry Potter«, sondern »Cadel Piggot«.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426501112/selbstausbild-21" target="_blank"> Der Harry Potter der aktuellen Jugend-Generation </a></p>
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		<title>Eragon: Die Weisheit des Feuers &#124; Band 3 der Trilogie &#8211; falsch &#8211; des Zyklus um den jungen Drachenreiter</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 13:52:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder, Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[SF, Fantasy]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt habe ich den dritten Teil der Reihe gelesen, weil der mittlerweile 24-j&#228;hrige mit seinen Eragon-B&#252;chern weltweite Erfolge feiert, die nicht mehr allein auf die sein Alter zur&#252;ckgef&#252;hrt werden k&#246;nnen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3570128059/selbstausbild-21" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-455" title="Eragon: Die Weisheit des Feuers | cbj" src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2008/11/eragon.jpg" alt="" width="83" height="128" /></a>Ich habe den ersten Teil vor ein paar Jahren gelesen, weil mich die Tatsache faszinierte, dass er von einem erst 15-j&#228;hrigen Jungen geschrieben wurde. Nun habe ich den dritten Teil der Reihe gelesen, weil der mittlerweile 24-J&#228;hrige mit seinen <em>Eragon</em>-B&#252;chern weltweite Erfolge feiert, die nicht mehr allein auf die Tatsache seines Alters zur&#252;ckgef&#252;hrt werden k&#246;nnen. Ihm gelingt, woran viele andere scheitern: er bewegt die (lesefaule, meist m&#228;nnliche) Jugend dazu, B&#252;cher von rund 800 Seiten Umfang zu lesen. Die Letzte, der das in den Ausma&#223;en gelang, war J.K. Rowling mit <em>Harry Potter</em>.</p>
<p>Ich habe den zweiten Band nicht gelesen. Als Quereinsteiger in den dritten Band sollte ich eigentlich dank einer Zusammenfassung der Ereignisse zurecht kommen. Die Zusammenfassung ist allerdings nicht f&#252;r Quereinsteiger gedacht: viel zu rasch und zu ungenau wird beschrieben, was in den zwei vorangegangenen B&#228;nden geschah. St&#228;ndig ist dabei von Figuren die Rede, die in ihrer Funktion nicht eingef&#252;hrt werden. Zumindest ein Figurenverzeichnis w&#228;re hilfreich gewesen. Auch mit der Sprache habe ich Probleme: »Glaedr fehlt ein Bein, und Oromis, der von den Abtr&#252;nnigen gebrochen wurde (<em>gebrochen</em>?), ist nicht f&#228;hig, gr&#246;&#223;ere Mengen an Magie zu kontrollieren«. Eine Einf&#252;hrung, die nur die (vorausgesetzten!) Erinnerungen an die ersten beiden B&#228;nde aufzufrischen vermag.</p>
<p>Die ganze Geschichte geht so: im Land Alagaësia findet der 15-j&#228;hrige Eragon ein Drachenei, aus dem die Drachendame Saphira schl&#252;pft. Fortan sind beide untrennbar miteinander verbunden und Eragon wird zu einem der legend&#228;ren Drachenreiter, die vor Jahren von Abtr&#252;nnigen dezimiert wurden. Eragons Aufgabe ist es nun, den Herrscher des Imperiums, Galbatorix, zu schlagen und die Welt zu befrieden. Der dritte Band setzt ein, als Eragon bereits die Grundlagen der Magie gelernt, sich in eine Elfe verliebt hat und aktuell die Verlobte seines Cousins aus den F&#228;ngen der Ra&#8217;zac (<em>geheimnisvolle Wesen, die sich von Menschenfleisch ern&#228;hren</em> &#8211; <em>Wikipedia</em>) retten m&#246;chte.</p>
<p>Es ist ziemlich unbefriedigend, an dieser Stelle in die <em>Eragon</em>-Reihe neu einzusteigen. Ich habe keinerlei Bezug zu den zahlreichen Figuren, verstehe ihre Handlungen nicht und kann die Zaubereien und Motivationen in dieser Fantasy-Welt schwer nachvollziehen.<br />
Paolinis Schreibstil ist solide, wenn auch nicht sehr geistvoll. Paolini bem&#252;ht sich, Klischees und stereotype Vergleiche zu umschiffen, wobei hin und wieder etwas herauskommt wie: »Das heruntergebrannte Feuer pulsierte wie das Herz eines riesigen Tieres«.</p>
<p>Was mir beim ersten Band noch nicht so auffiel, ist der Eindruck, dass es sich bei <em>Eragon</em> mit seinen Elfen und Zwergen (sprechen eigene Sprachen mit vielen Apostrophen und Umlauten), die sich mit den »Abtr&#252;nnigen« in der »Schlacht gegen das Imperium« befinden, um eine abstruse Kreuzung aus dem <em>Star-Wars</em>-Universum und dem <em>Herr-der-Ringe</em>-Universum handelt &#8211; hinzugef&#252;gt wurde lediglich das Element des Drachen. Eine Anmerkung, die vor mir offenbar schon viele andere machten &#8211; und bei deren Erw&#228;hnung die Fans nur noch genervt abwinken.</p>
<p><em>Eragon</em> ist eine Fantasy-Lekt&#252;re f&#252;r &#228;ltere Jugendliche, die gerade die Jugendlichen der heutigen Online-Rollenspiel-Generation anspricht: wer sich ansonsten gerne in der <em>Wold-of-Warcraft</em>-Welt herumtreibt, wird sich in den vielen detailliert beschriebenen Schlachtszenen vieler exotischer Figuren sehr wohlf&#252;hlen. F&#252;r Kinder unter zw&#246;lf Jahren sind die blutigen Schlachten eventuell noch nicht geeignet. Da es sich jedoch um eine fiktive Welt handelt, bewahrt man selbst zu Figuren, die nur noch aus einem Torso ohne Extremit&#228;ten bestehen, eine Distanz.</p>
<p>Das eigentliche Problem von <em>Die Weisheit des Feuers</em> ist, dass sich das Buch nach einem recht spannenden Einstieg furchtbar hinzieht. Das scheint folgenden Grund zu haben: <em>Eragon</em> sollte eigentlich eine Trilogie werden, aber der Autor hat (nach eigenen Aussagen) viel zu viel geschrieben und sich schlie&#223;lich dazu entschlossen, die Reihe erst im vierten Band enden zu lassen. Dabei scheint es gar nicht viel zu sagen zu geben: die Protagonisten wandern mal hier und mal dorthin, stehen mal diesen und mal jenen Kampf durch, ohne dass sich dabei eine nennenswerte dramaturgische Entwicklung abzeichnet. Hat Paolini sich im Schreibprozess verloren oder steckt &#246;konomisches Interesse dahinter? Jedenfalls resultiert es darin, dass mir Band Nummer 3 wie eine sehr lange Br&#252;cke zum Finale vorkommt.</p>
<p>Wahre Fans der ersten beiden B&#228;nde werden das wom&#246;glich ganz anders sehen: sie werden, ganz in der Tradition der Tolkien-Anh&#228;nger, jeden einzelnen der zahlreichen Tropfen an Hintergrundinfos zu Drachen, Schwertk&#228;mpfen und Magie gierig und begeistert aufsaugen. F&#252;r sie bedeutet dieses Buch die Chance, noch l&#228;nger und intensiver als gedacht in der geliebten Welt verharren zu k&#246;nnen.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3570128059/selbstausbild-21" target="_blank">Z&#228;her Stoff oder komplexe Fantasy-Atmosph&#228;re?</a></p>
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		<title>Himmlische Wunder &#124; Joanne Harris schickt Vianne nach Paris, in einen Kampf zwischen Gut und B&#246;se</title>
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		<pubDate>Fri, 30 May 2008 16:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Romantisch]]></category>
		<category><![CDATA[SF, Fantasy]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe zuerst den Film gesehen, Chocolat mit Johnny Depp. Sch&#246;ne Bilder und Musik, ein gem&#252;tlicher Film zum immer wieder ansehen. Anschlie&#223;end habe ich das Buch gelesen, auf dem der Film basiert - und war entt&#228;uscht, weil die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3471795626/selbstausbild-21" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-194" title="Himmlische Wunder | List" src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2008/05/himmlische-wunder.jpg" alt="Himmlische Wunder | List" width="80" height="128" /></a>Ich habe zuerst den Film gesehen, <em>Chocolat</em> mit Johnny Depp. Sch&#246;ne Bilder und Musik, ein gem&#252;tlicher Film zum immer wieder ansehen. Anschlie&#223;end habe ich das Buch gelesen, auf dem der Film basiert &#8211; und war entt&#228;uscht, weil die Figuren in ihrer Charakterzeichnung nicht mit der Darstellung von Johnny Depp und Juliette Binoche &#252;bereinstimmten.</p>
<p>Dann hielt ich die »Fortsetzung des Weltbestsellers Chocolat« in den H&#228;nden und fragte mich, wie die eigentlich rund abgeschlossene Geschichte weitergehen soll. Vielleicht mit der erwachsen gewordenen Annouk als Hauptfigur? Bef&#252;rchtet habe ich eine Wiederholung der ersten Geschichte in einer neuen, gr&#246;&#223;eren Stadt, vielleicht Paris, garniert mit einem schalen Trennungs- und Wiedervereinigungsplot zwischen der Schokoladeng&#246;ttin Vianne und dem charmanten Landstreicher Roux.</p>
<p>Und so sieht es aus: Im Pr&#228;sens und in der Ich-Form erz&#228;hlt, beginnt die Geschichte am 31. Oktober und endet am 24. Dezember. Tats&#228;chlich spielt sie in Paris, und tats&#228;chlich scheinen sich Roux und Vianne getrennt zu haben. Ein Souvenir hat er jedoch hinterlassen: eine kleine Schwester f&#252;r Annouk, von der er selbst nichts wei&#223;.</p>
<p>Aus dem Film kennt man Vianne als patente, liebevolle Frau im roten Kleid und mit schmackhaften Rezeptideen. Im Buch ist sie eine Hexe, die Angst hat, dass ihre Kinder fortgebracht werden, falls jemand von ihren F&#228;higkeiten erf&#228;hrt. Sie hat den Namen Yanne Charbonneau angenommen und der  Magie entsagt, das rote Kleid abgelegt, sich angepasst. Sie betreibt eine m&#228;&#223;ig erfolgreiche Chocolaterie in Montmartre, verkauft Flie&#223;bandpralinen und ist mit ihrem farblosen Vermieter liiert. Und dann ist da Zozie de l&#8217;Alba, eine junge Frau, sch&#246;n und stark und alles verk&#246;rpernd, was Vianne einst war. Sie gewinnt Annouks Vertrauen und f&#252;hrt die Chocolaterie wieder zum Erfolg. Davon, dass sie eine b&#246;se Hexe ist, merkt Vianne zun&#228;chst nichts. Als schlie&#223;lich Roux auftaucht, ist Vianne bereits derart zerm&#252;rbt, dass sie im Begriff ist alles an Zozie abzutreten, sogar ihre Tochter. Roux widersteht dem Charme der jungen Hexe und es gelingt ihm, auch Vianne davon zu &#252;berzeugen, dass sie k&#228;mpfen muss, anstatt wegzulaufen.</p>
<p>Es ist gut, dass ich meine Entt&#228;uschung &#252;ber das erste Buch bereits vergessen habe, und es ist gut, dass es keine Verfilmung der Fortsetzung gibt. So konnte ich mich ganz unverfangen auf dieses Buch einlassen, das zu Beginn etwas verwirrend ist, schnell jedoch seine eigene Magie entfaltet, in die ich gerne eingetaucht bin. Auch wenn sich einige inhaltlichen Bef&#252;rchtungen best&#228;tigt haben &#8211; schal ist die Geschichte nicht. In Kombination mit der gelungenen Umschlaggestaltung ein wirklich sch&#246;nes Buch.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3471795626/selbstausbild-21" target="_blank">Eine gelungene Fortsetzung nach erwartetem Schema</a></p>
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		<title>Herr der Ringe, Der. Die zwei T&#252;rme. Zweiter Teil mit Gert Heidenreich: neuer Sprecher, neue Interpretation</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2007 13:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörbuch, Hörspiel]]></category>
		<category><![CDATA[SF, Fantasy]]></category>

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		<description><![CDATA[Das besondere an diesem H&#246;rbuch: Es ist eine komplette, ungek&#252;rzte Lesung, 15 CDs, 1.128 Minuten. Man k&#246;nnte das Buch daneben legen und mitlesen. Es handelt sich dabei um die &#220;bersetzung von Wolfgang Krege, die bei ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3899409876/selbstausbild-21" target="_blank"><img src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2007/07/he-de-ring2.jpg" alt="Der Herr der Ringe. Die zwei T&#252;rme" /></a>Mit H&#246;rbuch- und Synchronsprechern befasse ich mich eigentlich nicht allzu intensiv, aber nun sind gleich zwei verstorben, die mir ein Begriff waren: Clemens Ostermann (nur wenig j&#252;nger als ich), gestorben an Lungenkollaps und Achim H&#246;ppner &#8211; Herzinfarkt. Achim H&#246;ppner war nun aber auch die deutsche Stimme des Gandalf der<em> Herr der Ringe</em>-Reihe und der Sprecher des H&#246;rbuchs Teil 1. Umso gr&#246;&#223;er war wohl die Sorge der Fans, ob und wie die Reihe nun ohne die kernige, leicht sp&#246;ttische Stimme (ideal f&#252;r Gandalf) des Sprechers weitergehen wird.</p>
<p>Es ging weiter: Gert Heidenreich, ein Freund H&#246;ppners, hat dessen Sprech-Rolle &#252;bernommen. Tiefer und klarer spricht er, intoniert etwas weniger und verleiht trotzdem jedem Charakter einen gewissen Tonfall, den man nach kurzer Zeit sofort raush&#246;rt &#8211; der Figur Gandalf legt er &#252;berzeugend den latenten Spott in die Stimme.</p>
<p>Dem Jewelcase liegt ein &#252;berraschend dickes Booklet bei, darin enthalten sind das Inhaltsverzeichnis der CDs, ein Autorenportrait Tolkiens sowie des Sprechers Gert Heidenreich. Es folgt ein R&#252;ckblick auf das erste Buch und auf Seite 18 beginnt bereits der Anhang mit den »Annalen der K&#246;nige und Herrscher« (das Haus Eorl, Durins Volkmit, Ahnentafeln und die Auenland-Karte), dem Auenlandkalender sowie eine Erl&#228;uterung zur Aussprache der W&#246;rter und Namen der Triologie, dann die so genannten »feonarischen Schriften« als Buchstabentabelle: die »Tengwar« und das »Angerthas Alphabet«. Ein kleines Buch in sich.</p>
<p>Das besondere an diesem H&#246;rbuch: Es ist eine komplette, ungek&#252;rzte Lesung, 15 CDs, 1.128 Minuten. Man k&#246;nnte das Buch daneben legen und mitlesen. Es handelt sich dabei um die &#220;bersetzung von Wolfgang Krege, die bei Fans (zumeist jenen, in der Gr&#246;&#223;enordnung eines »Trekkies«) umstritten ist. Ich selbst habe einst die urspr&#252;ngliche &#220;bersetzung in ihrer recht einheitlich Sprache gelesen &#8211; die neue Version bem&#252;ht sich, st&#228;rker auf die verschiedenen Sprachstile einzugehen, die Tolkien seinen Charakteren verlieh. Was ja auch wunderbar zum H&#246;rbuchcharakter passt. Ein akustisches Tor zu einer anderen Welt, in der sich der H&#246;rer ganz passiv und entspannt verliert.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3899409876/selbstausbild-21" target="_blank"> Auf dem Weg zum Schicksalsberg, ungek&#252;rzt!</a></p>
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		<title>Sieben Tage f&#252;r die Ewigkeit &#124; Engel liebt Teufel im semi-infernalischen Machtstreit zwischen Sir und President</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jul 2007 09:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hab ich nicht gern gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Romantisch]]></category>
		<category><![CDATA[SF, Fantasy]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Buch trifft der weibliche Engel Zofia auf den eher lausb&#252;bischen als teuflischen Lukas (»nachdem er die Resopalplatte (!) seines Tisches ausgiebig mit einer Gabel zerkratzt hatte, verlie&#223; er die Cafeteria [...]«). Nat&#252;rlich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426637766/selbstausbild-21" target="_blank"><img src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2007/07/sie-ta-ew.jpg" alt="sie-ta-ew.jpg" /></a>B&#252;cher, auf die die Marke »Bestseller« geklebt wurde, interessieren mich von jeher. Wieso klebt das da? Dummerweise stimme ich nicht immer mit dieser Bezeichnung &#252;berein, die gro&#223;es Publikumsinteresse nachweist und Qualit&#228;t signalisieren soll. Marc Levy ist mir schon ein Begriff. Rein als Name ist er mir mehrmals auf irgendeiner Bestseller-Liste &#252;ber den Weg gelaufen. M&#246;glich ist auch, dass seine B&#252;cher in einer Buchhandlung besonders werbewirksamen im Verkaufsraum ausgestellt wurden &#8211; erfolgreich, denn mein Blick fiel darauf. Jedenfalls ist dies mein erstes Buch von dem Autor, der auf dem Buchdeckel als »Frankreichs Superstar der Unterhaltung« ausgewiesen wird.</p>
<p>In diesem Buch trifft der weibliche Engel Zofia auf den eher lausb&#252;bischen als teuflischen Lukas (»nachdem er die Resopalplatte (!) seines Tisches ausgiebig mit einer Gabel zerkratzt hatte, verlie&#223; er die Cafeteria [...]«). Nat&#252;rlich verlieben sich beide ineinander. Dummerweise wurden sie von Gott (hier auch als (stets kursiv geschriebener) <em>Sir</em> oder <em>Er</em> bezeichnet) und Satan (a.k.a. <em>President</em>) beauftragt, die Zukunft der Erde in einer Art Machtstreit auszuhandeln. Dass dies einige Konflikte mit sich bringt, erscheint selbstverst&#228;ndlich.</p>
<p>Ich bin bekennender Atheist. So habe ich bei B&#252;chern, die sich um Gott und den Teufel drehen, von jeher eine von Skepsis gepr&#228;gte Herangehensweise. Einige Muskeln in der Mund- und Augenpartie beginnen dann zu zucken, wenn ich lese, dass Protagonistin Zofia bei der CIA arbeitet. Nein, nicht beim amerikanischen Geheimdienst, sondern: CENTRAL INTELLIGENCE OF THE ANGELS.<br />
Dass s&#228;mtliche Protagonisten des Buches sich selbst und ihre himmlische/teuflische Mission nicht ganz ernst nehmen, ist wohl nur konsequent. Die Kirche, sofern sie sich f&#252;r so etwas Zeit n&#228;hme, w&#252;rde das Buch als puren Kitsch bezeichnen.</p>
<p>Die Lekt&#252;re eignet sich perfekt als Sommerlekt&#252;re, die neben Baggersee und Kindergeschrei vor sich hin pl&#228;tschert. Das Buch gibt es entsprechend jetzt auch als verg&#252;nstigte Sommer-Sonderausgabe, mit einem Cover, das die Verwirrtheit des Buches wunderbar einf&#228;ngt. Meine Interpretation: Weihnachtsbaum auf sinkender Titanik vor Symboltapete.</p>
<p align="left">Wer mit diesem Unterhaltungsanspruch an das Buch herangeht, wird Spa&#223; daran haben.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426637766/selbstausbild-21" target="_blank"> Gut liebt B&#246;se: eine romantische, triviale Sommerlekt&#252;re</a></p>
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		<title>Schwarm, Der &#124; 1000 Buchseiten in 730 Minuten: die Rache der Meer-W&#252;rmer</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 15:38:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörbuch, Hörspiel]]></category>
		<category><![CDATA[SF, Fantasy]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3899408217/selbstausbild-21" title="Der Schwarm" target="blank"><img src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2007/04/schwarm.thumbnail.gif" alt="Der Schwarm" /></a>Einer z&#252;ndet ein Streichholz an, Zigarette oder Pfeife, und sagt bedeutungsschwer: &#8220;Nichts ist mehr wie es war&#8221;. Es ist eine fremde Intelligenz aufgetaucht, sie ist b&#246;sartig und sie kommt nicht aus dem Weltraum, wo wir ja derlei Dinge normalerweise vermuten. Es kommt aus dem Meer &#8211; Haie und Wale formieren sich zum gezielten Angriff auf den Menschen, ein Tsunami zerst&#246;rt Nordeuropa.</p>
<p>Mit den ungew&#246;hnlichen Vorkommnissen im Meer werden W&#252;rmer ans Ufer gesp&#252;lt, durch sie sto&#223;en die Protagonisten, Wissenschaftler verschiedener Bereiche und L&#228;nder, auf eine maritime Lebensform, die alle Katastrophen koordiniert. Bald ist der medientaugliche Name f&#252;r die Einzeller gefunden: &#8220;die zweite g&#246;ttliche Rasse&#8221; hat den Menschen (die erste g&#246;ttliche Rasse!) als nat&#252;rlichen Feind erkannt und versucht nun, ihn zu vernichten &#8230;</p>
<p>In der Hauptrolle brummelt der deutsche Jack Nicholson (Joachim Kerzel), die beste Wahl unter den Sprechern (neben Mechthild Gro&#223;mann). Frauke Poolman und den meisten anderen Sprechern h&#246;rt man das artikulierte Ablesen sehr an &#8211; die Frau des Autors spricht &#252;brigens auch mit. Gut gelungen sind dagegen die stimmungsvollen Hintergrundger&#228;usche.</p>
<p>Lange konnte ich dem Werk widerstehen, zumal mich der eitle Blick und die grau melierte F&#246;hnfrisur des Autors stets abgeschreckt hat. Das Gute an einem H&#246;rbuch oder H&#246;rspiel ist ja, dass ein Weglegen des Buches umgangen wird, man h&#246;rt es eben so nebenbei. Das geht mit diesem H&#246;rspiel nicht, es fordert volle Konzentration: Zu komplex ist die Geschichte, zu viele Stimmen und skandinavische Namen m&#252;ssen unterschieden werden. Unversehens ruft jemand: &#8220;Du Def&#228;tist!&#8221; Moment, nachschlagen &#8211; <em>jemand, der allgemein anerkannten Werten, der vorherrschenden Meinung oder einer offiziellen politischen Doktrin gegen&#252;ber negativ eingestellt ist</em> (Langenscheidt Fremdw&#246;rterbuch).</p>
<p>Spannend, auf eine Dan Brownsche Art und Weise, ist es trotzdem. Noch besser, da es eine gek&#252;rzte Fassung ist (mit einer Laufzeit von 726 Minuten), die man so mit viel Ausdauer an einem Tag h&#246;ren kann. Das l&#228;sst sich von der knapp 1000-seitigen Buchvorlage wohl nicht behaupten. Dem Autor w&#252;nsche ich viel Erfolg bei der anstehenden Hollwoodverfilmung &#8211; hat er anvisiert, hat er sich verdient.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3899408217/selbstausbild-21" target="_blank"> Von Killermuscheln und smarten Einzellern</a></p>
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