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	<title>lesedetektiv.de &#187; Romantisch</title>
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		<title>Sind denn alle netten M&#228;nner schwul?! &#124; Berlin in den 80ern: David Bowie, schwule Freunde und die Liebe</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 11:41:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humorvoll]]></category>
		<category><![CDATA[Romantisch]]></category>
		<category><![CDATA[80er]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[David Bowie]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[witzig]]></category>

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		<description><![CDATA[Zoe ist Studentin, h&#252;bsch, hip und mitten in der Berliner Szene der 80er Jahre samt Kneipen und David Bowie-Platten und sie hat eine Menge echt tolle, aber leider (weil f&#252;r die Liebe nicht verf&#252;gbare) schwule Freunde. Den richtigen Mann trifft sie nicht, stattdessen stellt sich einer nach dem anderen entweder als grunds&#228;tzlich unbrauchbar oder schwul heraus. Das alleine w&#252;rde ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3821860677/selbstausbild-21" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1042" title="Sind denn alle netten M&#228;nner schwul?! | Eichborn" src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2009/11/sind-denn-alle-netten-maenner-schwul.jpg" alt="Sind denn alle netten M&#228;nner schwul?! | Eichborn" width="130" height="200" /></a>Ich fange fr&#252;h an, meine Weihnachtsgeschenklisten zu f&#252;llen und als erledigt abzuhaken, ich mag Geschenke-kaufen-Stress nicht. Dieses Buch habe ich mir also ganz weihnachtslistenorientiert ausgesucht: meine Zielgruppe ist weiblich, Fan von David Bowie und in den 80ern in Berlin in der Szene zu Hause gewesen.</p>
<p>Auf Amazon kann man ein <a href="http://www.amazon.de/gp/mpd/permalink/mP6WRF3AEOCJB " target="_blank">Video zur Buchpremiere</a> ansehen, bei Nacht. Hape Kerkeling und Piet Glocke sollen sich zum Buch &#228;u&#223;ern. Ich bin mir nicht ganz sicher ob sie es wirklich gelesen haben, Hape Kerkelings Kommentar (»sehr sch&#246;n, ein potenzieller Bestsseller«) dient jedenfalls zurecht als Hauptaufh&#228;nger der Buch-PR. Wenn der schwule Komiker, der au&#223;erdem in den 80ern in Zos Alter war, das sagt, dann sind vorab schonmal drei Faktoren sicher: 1. das Buch ist lustig 2. scheint es die Problematik rund um nette schwule M&#228;nner treffend zu beschreiben und 3. stimmt das zeitgen&#246;ssische Flair.</p>
<p>Zoe ist Studentin, h&#252;bsch, hip und mitten in der Berliner Szene der 80er Jahre samt Kneipen und David Bowie-Platten und sie hat eine Menge echt tolle, aber leider (weil f&#252;r die Liebe nicht verf&#252;gbare) schwule Freunde. Den richtigen Mann trifft sie nicht, stattdessen stellt sich einer nach dem anderen entweder als grunds&#228;tzlich unbrauchbar oder schwul heraus.</p>
<blockquote><p>»Have you got an aspirin?«, fragte pl&#246;tzlich jemand neben ihr. Sie blickte auf und sah einen sehr langen, sehr d&#252;nnen Mann, der sie angrinste. Michael Page! Der Bassist von Iggy!<br />
Verwirrt blickte sie ihn an, fing sich aber schnell wieder und antwortete m&#246;glichst cool: »Not here. It&#8217;s at Bahnhof Zoo in my luggage.«</p></blockquote>
<p>Das alleine w&#252;rde noch keine reizvolle Geschichte machen. Im Gegenteil: wie viele Frauenb&#252;cher gibt es, in denen die attraktive weibliche Hauptfigur auf der Suche nach ihrem Mr. Right von dem schwulen besten Freund begleitet wird?  Der Reiz liegt woanders: in Bibo Loebnaus flotten, unkompliziertem Erz&#228;hlen. Sie wirft ihre Leser mitten rein in eine Gegenwart, die schon 25 Jahre zur&#252;ckliegt, und hier noch einmal ganz lebendig wird.</p>
<p class="bestellen"><a rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3821860677/selbstausbild-21" target="_blank"> Wer m&#246;chte Iggy Pop und »GOTT! &#196;h, David Bowie« begegnen? </a></p>
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		<title>Flandrische Siegel, Das &#124; Marie Cristens s&#252;ffig-seichte Mittlelalterunterhaltung in dritter Runde</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 08:50:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Romantisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mochte den Vorg&#228;nger Die Stunde des Venezianers nicht &#252;berm&#228;&#223;ig: flache Figuren, die rollentypisch handeln. Das einmal in Kauf genommen, war es eine recht s&#252;ffige mittelalterliche Unterhaltung, gerade so spannend ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426662205/selbstausbild-21" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-642" title="Flandrische Siegel, Das | Knaur" src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2009/09/das-flandrische-siegel.jpg" alt="Flandrische Siegel, Das | Knaur" width="84" height="128" /></a>Ich mochte den Vorg&#228;nger <em>Die Stunde des Venezianers</em> nicht &#252;berm&#228;&#223;ig: flache Figuren, die rollentypisch handeln. Das einmal in Kauf genommen, war es eine recht s&#252;ffige mittelalterliche Unterhaltung, gerade so spannend das die Zeit schnell vergeht und dabei leicht und seicht, um stets wachsam genug zu sein, die Haltestelle nicht zu verpassen.</p>
<p>In <em>Das flandrische Siegel</em>, dem dritten Buch ihrer vierteiligen »Flandern-Saga«, nimmt Marie Cristen die Familienf&#228;den wieder auf. Es gibt ein Wiedersehen mit Aimée, der klugen eigenwilligen Sch&#246;nen aus der<em> Stunde des Venezianers</em>, die mit besagtem Venezianer mittlerweile f&#252;r Nachwuchs gesorgt hat und nun als gutm&#252;tige Gro&#223;mutter wiederkehrt. Ihre angestammte Rolle als widerspenstige Heldin nimmt nun Enkelin Christina ein, die sich nicht in eine Ehe mit dem groben Hendrik van der Molen dr&#228;ngen lassen m&#246;chte und stattdessen Pl&#228;ne schmiedet, mit ihrem Geliebten Daniel und Freundin Hannah nach Venedig zu fliehen. Christinas Bruder Lucas, der als verkannter, talentierter Maler seinerseits gute  Gr&#252;nde hat in Venedig das Gl&#252;ck zu finden, schlie&#223;t sich ihnen an.</p>
<p>Die halbj&#228;hrige Reise der vier machen die rund 500 Seiten des Buchs aus. Dabei passiert nat&#252;rlich nichts so wie gedacht. Die kleine Reisegruppe erwartet unstandesgem&#228;&#223;e Behandlung: Pr&#252;gel, Vergewaltigung und Tod, aber auch eine neue, unerwartete Liebe f&#252;r beide Geschwister. Im Zentrum steht ein Religionskonflikt: zwei Christen und zwei Juden reisen gemeinsam und m&#252;ssen Wege finden, ihre Verliebtheit mit den Geboten ihrer Religion zu vereinbaren.</p>
<p><em>Das flandrische Siegel</em> ist wieder s&#252;ffig, leicht und erf&#252;llt alle Erwartungen an einen historischen Unterhaltungsroman. Die Vorg&#228;nger muss man nicht gelesen haben, die Geschichte ist komplett eigenst&#228;ndig.<br />
Mir gef&#228;llt, dass Cristen aus dem Familienstammbaum der Cornelis und Contarinis jeweils nur den kurzen Lebensausschnitt herausgreift, der die Entwicklung des unschuldigen M&#228;dchens zur selbstbewussten Frau mit dem richtigen Heiratsabtrag in der Tasche beschreibt.</p>
<p>Dabei sind mir allerdings weder die Figuren, noch die Liebesgeschichte(n) ans Herz gegangen. Auch die Beschreibung der mittelalterlichen Umwelt gelingt nicht sehr eindringlich. Am Ende webt Cristen noch ein wenig Krimi mit ein und es wendet sich schlie&#223;lich alles zum Guten &#8211; der herrische Vater gelobt Einsicht, der b&#246;se Hendrik van der Molen erh&#228;lt seine Strafe und jeder Topf findet einen Deckel. Das ist gef&#228;llig &#8211; und mit dem Verraten des guten Endes habe ich nicht einmal das Lesevergn&#252;gen anderer gest&#246;rt, denn genau diesen Ausgang hat man schon beim Umschlagen der ersten Seite erwartet. Wieder ein Buch, das sich wunderbar auf der Zugfahrt lesen l&#228;sst: und p&#252;nktlich zum Ausstieg an der richtigen Station schon wieder vergessen.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426662205/selbstausbild-21" target="_blank"> Wer heiratet wen im Sp&#228;tmittelalter </a></p>
<p class="gelesen">Auch gelesen hat&#8217;s <a href="http://www.literaturnetz.com/index.php?/Buch/Historischer-Roman/Das-flandrische-Siegel.html" target="_blank">Birgit Erwin / literaturnetz.com</a> und meint: »Historische Romanze ohne Tiefgang, aber mit Unterhaltungswert« </p>
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		<title>Der Kuss des Schokoladenm&#228;dchens &#124; Katryn Berlingers historische Romanze: sinnlich und seicht</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 06:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Romantisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Buch setzt im Idealzustand des Happy End an: ein paar eingestreute Erinnerungen an den Vater und andere mir unbekannte Figuren (denen es gut geht, wie mir versichter wird) finde ich mich im Liebesspiel von Madelaine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426639890/selbstausbild-21" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-580" title="Der Kuss des Schokoladenm&#228;dchens | Knaur" src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2009/05/kuss-des-schokoladenmaedchens.jpg" alt="Der Kuss des Schokoladenm&#228;dchens | Knaur" width="82" height="128" /></a>Das ist ein Buch, das ich rein aufgrund des gem&#252;tlichen Umschlagmotivs in der Bahnhofsbuchhandlung kaufen w&#252;rde, um dann das beste zu hoffen.<br />
Die Gestaltung und der Titel <em>Der Kuss des Schokoladenm&#228;dchens</em> versprechen unkomplizierte, s&#252;ffige Unterhaltungsliteratur. Wenn ich nicht zu sp&#228;t dran bin, &#252;berfliege ich vielleicht noch den Klappentext und habe die Gewissheit, dass meine Zugreise von einem Drama rund um Ehebruch und Verf&#252;hrung begleitet wird.</p>
<p>Bei der Gelegenheit w&#252;rde ich aber auch feststellen, dass es sich bei dem Buch um eine Fortsetzung handelt &#8211; eventuell ung&#252;nstig, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat. Vor dem <em>Kuss des Schokoladenm&#228;dchens</em> lernt Protagonistin Madelaine in <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426625709/selbstausbild-21" target="_blank"><em>Das Schokoladenm&#228;dchen</em></a> in Hamburg das Handwerk der Konditorei, wird in Riga beruflich erfolgreich und verliebt sich in den Grafen András.</p>
<p>Das  zweite Buch setzt also beim Idealzustand des Happy Ends an: beinahe unmittelbar im Liebesspiel von Madelaine und Ehemann András auf Deck eines Schiffes, das die Verliebten zur Familie nach Ungarn zu den Schwiegereltern bringen soll. Um Stoff f&#252;r einen zweiten Band zu bekommen, muss dieses Happy End nat&#252;rlich durch ein paar Konfklikte aufgel&#246;st werden, um dann in einem erneuten Happy End zu gipfeln.</p>
<p>Tats&#228;chlich erwartet Madelaine eine strenge Familie, die von ihr keine s&#252;&#223;en Pralinés, sondern die rasche Produktion eines Erbfolgen erwartet. Madelaines Liebesgl&#252;ck mit András wird auf die Probe gestellt, als sie sich auf eine Aff&#228;re einl&#228;sst und schlie&#223;lich nach Hamburg zur&#252;ckkehrt, um wieder als Schokoladenm&#228;dchen t&#228;tig zu werden. Als der erste Weltkrieg ausbricht, schwindet die Hoffnung, an gl&#252;ckliche Zeiten ankn&#252;pfen zu k&#246;nnen &#8230;</p>
<p>Der Roman erf&#252;llt alle Erwartungen, die ich an eine seichte romantische Kom&#246;die stelle. F&#252;r die Zugfahrt ein gutes Buch: einfach zu lesen, schnell wieder vergessen.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426639890/selbstausbild-21" target="_blank"> Zwanglose, romantische Unterhaltung </a></p>
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		<title>So weit der Wind uns tr&#228;gt &#124; Portugiesische Familiensaga mit Liebesgeschichten und politischem Hintergrund</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 12:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Romantisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Portugal des fr&#252;hen 20. Jahrhunderts verliebt sich die Tochter eines reichen Gro&#223;grundbesitzers in einen armen Arbeitersohn. Aus der Kinderfreundschaft zwischen Juliana (»Jujú«) und Fernando wird in wenigen Seiten eine innige Liebe ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426662833/selbstausbild-21" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-412" title="So weit der Wind uns tr&#228;gt | Knaur Verlag" src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2008/10/so-weit-der-wind-uns-traegt.jpg" alt="" width="84" height="128" /></a>Das ist ein wirklich dickes Buch. Eines von der Art, das man sich einpackt, wenn bei einer l&#228;ngeren Reise Wartezeiten und Langeweile auftreten k&#246;nnen. Es ist ein richtig dicker, romantischer Frauenroman.<br />
Gut gemachte Liebesgeschichten lasse ich mir immer gerne erz&#228;hlen. Eine besondere Vorliebe habe ich f&#252;r das antagonistische Paar, das sich am Anfang gar nicht mag, aber durch irgendwelche Umst&#228;nde aufeinander angewiesen ist und im Laufe der Geschichte zueinander findet, wobei es allerlei Widrigkeiten ausgesetzt ist, die das Zusammenkommen verz&#246;gern sollen. Man sieht dem Paar beim Verlieben zu und erlebt all die kleinen Blicke und Verlegenheiten mit, was &#252;ber einen Zeitraum von nur einem Tag (wie im Film <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B0000630JQ/selbstausbild-21" target="_blank"><em>One Fine Day</em></a>) oder &#252;ber mehrere Jahre (mit Spr&#252;ngen in den Zeitr&#228;umen, die f&#252;r die Entwicklung des Paares irrelevant sind, wie im Film <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B001CIEODS/selbstausbild-21" target="_blank"><em>Harry und Sally</em></a>) stattfinden kann.</p>
<p>Die Art Liebesgeschichten, die ich nicht so sehr mag, sind die, in denen sich das Paar bereits gefunden hat, und liebt, und erst jetzt allerlei Widrigkeiten ausgesetzt wird. Es sind Romane, die im Umschlagstext mit (schmalztriefenden) Attributen wie »sinnlich, leidenschaftlich und sehnsuchtsvoll« beschrieben werden &#8211; genau so steht es auch in Gro&#223;buchstaben auf dem Buch <em>So weit der Wind uns tr&#228;gt</em>.</p>
<p>Im Portugal des fr&#252;hen 20. Jahrhunderts verliebt sich die Tochter eines reichen Gro&#223;grundbesitzers in einen armen Arbeitersohn. Hier hat sich das Paar bereits gefunden &#8211; zumindest wird der Prozess des Verliebens v&#246;llig missachtet, und aus der Kinderfreundschaft zwischen Juliana (»Jujú«) und Fernando wird in wenigen Seiten eine innige Liebe zwischen jungen Erwachsenen. Die Widrigkeiten liegen auf der Hand: den Eltern gef&#228;llt der Umgang ihrer Tochter gar nicht, und w&#228;hrend Fernando Hochzeitspl&#228;ne schmiedet und eifrig eine Karriere im Milit&#228;r beginnt, f&#252;rchtet auch Jujú selbst, dass der Preis f&#252;r die gro&#223;e Liebe ein Leben als arbeitende, arme Frau sein k&#246;nnte.</p>
<p>W&#228;hrend der Abwesenheit Fernandos, der tats&#228;chlich beruflichen Erfolg hat, verlobt sich Jujú mit einem Mann von Reichtum und Ansehen. Fernando kehrt zur&#252;ck und es ergibt sich, dass Jujú kurz hintereinander mit beiden M&#228;nnern schl&#228;ft &#8211; und prompt schwanger ist. Was heutzutage zur Mittagstzeit im Fernsehen diskutiert wird, ist nun auch ihr Problem: wer ist der Vater? Fernando, den sie immer noch liebt, ist in den Krieg gezogen und ahnt von dem Zwiespalt zu Hause nichts. So trifft Jujú alleine eine folgenschwere Entscheidung.</p>
<p>Die Liebesgeschichte zwischen Jujú und Fernando ist tats&#228;chlich nur der Anfang einer ganzen Generationen-Saga, die erst mit Fernandos Urenkel in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts endet. Und es ist nicht die ausschlie&#223;liche Liebesgeschichte dieses Buchs, das sich eng an den beiden Ursprungscharakteren und deren Nachkommen orientiert und nebenher die portugiesische Geschichte fokussiert. Das Sinnliche und Leidenschaftliche findet sich in einigen wortreich beschriebenen Sexszenen wieder, und auch an der versprochenen Portion Sehnsucht mangelt es nicht.</p>
<p>Ein Familienstammbaum soll dabei helfen, den &#220;berblick &#252;ber die Namen zu behalten, die sich &#252;ber mehrere Generationen nat&#252;rlich ansammeln &#8211; es verr&#228;t allerdings mit seinen vorgezeichneten Heirats- und Nachkommenslinien viele Geheimnisse, die eigentlich erst die Handlung preisgeben sollte. Die Grundz&#252;ge der Geschichte (Handlungszeitraum, politische Konflikte als Nebenhandlung, Liebesgeschichten mehrerer Genrationen etc.) erinnern mich an Isabel Allendes <em><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3518381768/selbstausbild-21" target="_blank">Geisterhaus</a></em>.</p>
<p>Auf einer langweiligen Reise ist das Buch genau das Richtige. Man liest mangels anderer Besch&#228;ftigung eine ganze Weile dran, das hilft &#252;ber L&#228;ngen und anderen Schwachstellen hinweg und erm&#246;glicht es, sich ohne Hektik in der Geschichte zu verlieren.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426662833/selbstausbild-21" target="_blank">Reichlich Leidenschaft auf 750 Seiten</a></p>
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		<title>Jane Austen: Pride and Prejudice &#124; Stolz und Vorurteil original und ungek&#252;rzt, gelesen von Sharon Williams</title>
		<link>http://www.lesedetektiv.de/jane-austen-pride-and-prejudice-stolz-und-vorurteil-original-und-ungekuerzt-gelesen-von-sharon-williams/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 12:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hab ich gern gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbuch, Hörspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Romantisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stimme von Sharon Williams ist wie dem 18. Jahrhundert entnommen, richtig sch&#246;n altmodisch und schrullig, vorgelesen wie vor dem Kaminfeuer mit einer warmen Decke auf dem Scho&#223;. Jede Figur erh&#228;lt ihre eigene ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/386505501X/selbstausbild-21" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-342" title="Pride and Prejudice | Bertz + Fischer" src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2008/09/pride-and-prejudice.jpg" alt="" width="129" height="128" /></a>Neulich kam die neuste Verfilmung von <em>Pride &amp; Prejudice</em> im Fernsehen. Einen Tag sp&#228;ter konnte man dabei zusehen, wie sich die Internetforen mit Fragen zur besten deutschen &#220;bersetzung des Romans f&#252;llten. Ich sa&#223; ein paar Tage sp&#228;ter im Zug und in der Reihe neben mir sa&#223; eine Frau, die prompt eine &#220;bersetzung in den H&#228;nden hielt. Die Erwartungen, die der Film gesch&#252;rt hatte, wurden dann aber schwer entt&#228;uscht. Ihre Ausgabe trug den Titel »<em>Stolz und Vorurteil</em> &#8211; <em>das Buch zum Film</em>« (was ja an sich schon ein Affront ist), und sie las es mit sehr irritiertem Gesichtsausdruck. Schlie&#223;lich legte sie das Buch schwer seufzend auf den Tisch, was ihren Begleiter dazu veranlasste, zu fragen, ob es denn nicht gut sei. »Es ist doch ziemlich langweilig«, meinte sie resigniert.</p>
<p>Ein bisschen verstehe ich das sogar. Jane Austens S&#228;tze &#252;berdauern gerne mal eine halbe Seite und mehr &#8211; und den Hauptsatz, der von zahlreichen verschachtelten Nebens&#228;tzen unterbrochen wird, kann man nur dann im Kopf wieder richtig zusammensetzen, wenn man hellwach und konzentriert ist. Mit der sch&#246;n gemachten, unkomplizierten Liebeskom&#246;die mit Keira Knightley hat das Buch nur die Charaktere, einige Dialogfragmente und den roten Faden der Geschichte gemein. Hier gilt, mehr noch als bei manch anderer Literaturverfilmung: erst das Buch, dann den Film. Gl&#252;cklicherweise habe ich einige Jane Austen B&#252;cher gelesen <em>bevor</em> ich von Verfilmungen &#252;berhaupt wusste (sonst w&#228;re es mir wom&#246;glich wie der Frau im Zug ergangen), auf Deutsch, in einer guten &#220;bersetzung von Ursula und Christian Grawe (<a title="alle sechs Romane" href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3150300363/selbstausbild-21" target="_blank">Tipp: alle sechs Romane dieser &#220;bersetzung als Sammelbox</a>).</p>
<p>Klar, das Original ist immer noch am besten: aber die englische Fassung zu lesen finde ich ziemlich anstrengend. Deshalb lasse ich sie mir jetzt vorlesen. Fast elf Stunden braucht Sharon Williams daf&#252;r. Ungef&#228;hr alle f&#252;nf Minuten beginnt eine neue mp3 und f&#252;r den H&#246;rer damit ein neuer Ein- und Ausstiegspunkt. Das passt ungek&#252;rzt auf eine mp3-CD &#8211; neue Player k&#246;nnen das abspielen, auf dem PC l&#228;uft es auf jeden Fall. Dort kann man sich auch gleich den Originaltext daneben »legen«, der als PDF ebenfalls enthalten ist, optmimiert f&#252;r Druck und Bildschirm.</p>
<p>Die Stimme von Sharon Williams ist wie dem 18. Jahrhundert entnommen, richtig sch&#246;n altmodisch und schrullig, wie vor dem Kaminfeuer mit einer warmen Decke auf dem Scho&#223;.<br />
Jede Figur erh&#228;lt ihre eigene, subtile Intonation: Mrs. Bennett ist schrill und hysterisch, aus Elizabeths Stimme lassen sich Scharfsinn und Starrsinnigkeit heraush&#246;ren, w&#228;hrend ihre Schwester Jane und ihre Freundin Charlotte beschwichtigend und sanft klingen. Die Stimmen der M&#228;nner sind ebenfalls charakteristisch: eine Tonlage tiefer ist Mr. Bennet spitzz&#252;ngig, Charles Bingley unbek&#252;mmert und &#252;berschw&#228;nglich, Mr. Darcy spricht bed&#228;chtig. Wie bei Elizabeth ist seine Entwicklung in der Geschichte auch an der Stimme wahrnehmbar: der Anflug von Stolz und Distanz wandelt sich schlie&#223;lich zu Respekt und Bescheidenheit.</p>
<p>Ich muss gar nicht mehr viel sagen: noch besser als selbst lesen.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/386505501X/selbstausbild-21" target="_blank"> Ein grandioses Buch herrlich vorgelesen!</a></p>
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		<title>Damals in Afrika &#124; Frank Coates Afrikaroman: B&#252;rgerkrieg und Liebe in Kenia und Uganda</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 12:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Romantisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Prolog setzt im Jahr 1944 an, es ist Krieg und ein Mann namens Ernie Sullivan fliegt im Bomber Richtung Hamburg, als er und seine Mitstreiter selbst unter Beschuss geraten. Er springt aus der brennenden Maschine. Die Geschichte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426637626/selbstausbild-21" target="_blank"><img class="size-full wp-image-307 alignleft" title="Damals in Afrika | Knaur" src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2008/08/damals-in-afrika.jpg" alt="Damals in Afrika | Knaur" width="85" height="130" /></a>Bevor ich &#252;berhaupt angefangen habe zu lesen, habe ich mich &#252;ber den Umschlag ge&#228;rgert. Da sind zwei Elefanten, passende Assoziation mit Afrika, dann ein paar verschwommene B&#252;sche im Hintergrund wo Gras in W&#252;ste &#252;bergeht und kurz dahinter wieder ein &#220;bergang, diesmal in Felder und raue Bergketten. Was mir am meisten missf&#228;llt ist das P&#228;rchen rechts unter dem Steppenbaum, verschwommen ins Bild kopiert, vermutlich irgendeiner Fu&#223;g&#228;ngerzone entnommen. Der deutsche Verlag hat zwar nur das Motiv des australischen Verlags &#252;bernommen, aber m&#246;ge auch die Umschlaggestaltung das n&#228;chste mal etwas stilvoller sein.</p>
<p>Sehen wir uns die Geschichte an: Der Prolog setzt im Jahr 1944 an, es ist Krieg und ein Mann namens Ernie Sullivan fliegt im Bomber Richtung Hamburg, als er und seine Mitstreiter selbst unter Beschuss geraten. Er springt aus der brennenden Maschine. Die Geschichte des hellh&#228;utige (australische) Kip Balmain setzt 1952 an, und in einer lebhaften Einf&#252;hrung lerne ich die Hauptfigur und seine von Angst und Gewalt gepr&#228;gte Kindheit im kolonialen Kenia kennen.</p>
<p>Als das Land beginnt seine Freiheit zu erk&#228;mpfen, macht sich Kip auf die Suche nach seinem Vater &#8211; der Pilot aus dem Prolog. Um 1970 entflieht die Afrikanerin Rose Nasonga in Uganda der Armut und dem B&#252;rgerkrieg. Kip und Rose lernen sich kennen und lieben und stellen bald fest, dass sie eine mysteri&#246;se Gemeinsamkeit haben.</p>
<p>Der Australier Frank Coates schreibt anschaulich und solide, was mit einem detaillierten Wissen &#252;ber die Geschichte Afrikas einhergeht. Das hilft auch &#252;ber so manche langatmige Szene hinweg. In seiner Danksagung schreibt er dem&#252;tig, es nun &#8211; nach seinem nunmehr dritten Roman &#8211; fertigzubringen, sich als Schriftsteller zu bezeichnen. Das kann er ohne Zweifel von sich behaupten.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426637626/selbstausbild-21" target="_blank"> Ein sch&#246;ner »Afrika-Roman«</a></p>
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		<title>Verhext und zugen&#228;ht &#124; Valerie Frankels Gro&#223;sstadthexe leidet unter beruflichem Ethos, Schulden und Anorgasmie</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 18:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exotisch, Erotisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hab ich nicht gern gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Romantisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe auf dieses Buch Lust gehabt, weil mir das Umschlagsbild suggerierte, das hier eine freche leichte Unterhaltung im urbanen New York drin steckt, die man schl&#228;frig liest, zufrieden weglegt und schnell vergisst. Vergessen werde ich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3548267831/selbstausbild-21" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-200" title="Verhext und zugen&#228;ht | Ullstein" src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2008/07/verhext-zugenaeht.jpg" alt="Verhext und zugen&#228;ht | Ullstein" width="81" height="128" /></a>Ich habe auf dieses Buch Lust gehabt, weil mir das Umschlagsbild suggerierte, dass hier eine freche, leichte Unterhaltung mit Handlungsort New York drinsteckt, die man schl&#228;frig liest, zufrieden weglegt und schnell vergisst. Vergessen werde ich das Buch auf jeden Fall, aber zufrieden weggelegt habe ich es nicht.</p>
<p>Es geht um eine Frau Anfang 30: die »Hexe« Emma Hutch wird mit ihren roten Haaren und orangefarbenen Augen als super sexy (aber dann doch nicht so <em>super super</em> sexy wie die blonden Antagonistinnen) beschrieben, die mittels Behr&#252;hrung einzelne Bilder in die Gehirne anderer zu &#252;bertragen vermag und auf dieser Grundlage eine Gesch&#228;ftidee verwirklicht hat: unschuldigen M&#228;nnern die Bilder von Frauen in Reizw&#228;sche einimpfen, Frauen, die f&#252;r diesen Dienst bezahlen und sich so die ungeteilte Zuneigung des Opfers erhoffen.</p>
<p>Das geht so lange gut, bis sich Emma in das Ziel einer ihrer Kundinnen verliebt: der reiche, intelligente, attraktive William. Und das ausgererchnet, als sie nach einer Investition Geld verloren hat, ihre Bank Druck macht und die (berechnende, aber <em>super super</em> sexy blonde) Kundin mehr als &#252;blich zu zahlen bereit ist. Dazu kommt, dass der besagte Mann auch noch mit einer anderen Blondine liiert ist: ein Model, das stereotyp als zickig und dumm charakterisiert wird (und nat&#252;rlich dabei <em>super super</em> sexy ist).</p>
<p>Nat&#252;rlich werden sowohl die berechnende Blonde (die den Mann aus beruflichen Vorteilen verf&#252;hren will) als auch die dumme Blonde das Nachsehen haben und der perfekte William wird sich seiner wahren Liebe, der Hexe Emma Hutch zuwenden &#8211; ganz ohne Hexerei. Das war alles zu erwarten, nun kommt es nur noch darauf an, wie das umgesetzt wird. Leider nicht gut: s&#228;mtliche Figuren sind stereotyp, alles findet sich auf unrealistisch reibungslose Weise zusammen, die ganze Geschichte ist oberfl&#228;chlich und geistlos, der Stil einfach plump. Man hangelt sich im Grunde von einer sexuell inspirierten Szene zur n&#228;chsten, denn darum dreht sich alles: Emma glaubt unter »Anorgasmie« zu leiden. Wer kann sie davon heilen?</p>
<p>Recht vorhersehbar, zumindest was den Ausgang angeht, sind Liebesgeschichten eigentlich immer. Es geht darum, den beschwerlichen Weg von Mr. und Mrs. Right nachzuvollziehen, bis die beiden ins verdiente <em>Happily Ever After</em> entlassen werden. Das f&#252;gt sich bei <em>Verhext und Zugen&#228;ht</em> so zusammen: z&#228;h gedehnt und dabei heillos absehbar, so dass ich die Seiten nur noch ungeduldig &#252;berflogen habe, bis zum H&#246;hepunkt (Emma erh&#228;lt das Geld ihrer Investion zur&#252;ck, bringt die verantwortlichen B&#246;sewichte hinter Gitter und bekommt einen multiplen Orgasmus) und von dort aus direkt in den Epilog. Wo man noch einiges h&#228;tte gut machen k&#246;nnen, stie&#223; ich auf den definitiven Tiefpunkt &#8211; der zugleich ein sehr charakteristischer Moment des Buchs ist:</p>
<p><em>[William ] holte tief Luft und sagte [...]: »Emma kann jetzt Botschaften senden ohne jemanden ber&#252;hren zu m&#252;ssen. [...] Und sie hat sich als hochbegabte Studentin der erotischen K&#252;nste erwiesen.« [... ] »Sie ist wirklich unheimlich talentiert«, fuhr William fort, »ganz besonders bei einer speziellen Technik, Ich nenne sie &#8220;Der gro&#223;e Schluck&#8221;.</em></p>
<p>Na, das ist genau meine Vorstellung von Romantik. Wobei &#8211; um Romantik geht es hier ja gar nicht. Mein Fehler.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3548267831/selbstausbild-21" target="_blank"> Unzufrieden weggelegt und schnell vergessen.</a></p>
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		<title>Himmlische Wunder &#124; Joanne Harris schickt Vianne nach Paris, in einen Kampf zwischen Gut und B&#246;se</title>
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		<pubDate>Fri, 30 May 2008 16:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Romantisch]]></category>
		<category><![CDATA[SF, Fantasy]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe zuerst den Film gesehen, Chocolat mit Johnny Depp. Sch&#246;ne Bilder und Musik, ein gem&#252;tlicher Film zum immer wieder ansehen. Anschlie&#223;end habe ich das Buch gelesen, auf dem der Film basiert - und war entt&#228;uscht, weil die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3471795626/selbstausbild-21" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-194" title="Himmlische Wunder | List" src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2008/05/himmlische-wunder.jpg" alt="Himmlische Wunder | List" width="80" height="128" /></a>Ich habe zuerst den Film gesehen, <em>Chocolat</em> mit Johnny Depp. Sch&#246;ne Bilder und Musik, ein gem&#252;tlicher Film zum immer wieder ansehen. Anschlie&#223;end habe ich das Buch gelesen, auf dem der Film basiert &#8211; und war entt&#228;uscht, weil die Figuren in ihrer Charakterzeichnung nicht mit der Darstellung von Johnny Depp und Juliette Binoche &#252;bereinstimmten.</p>
<p>Dann hielt ich die »Fortsetzung des Weltbestsellers Chocolat« in den H&#228;nden und fragte mich, wie die eigentlich rund abgeschlossene Geschichte weitergehen soll. Vielleicht mit der erwachsen gewordenen Annouk als Hauptfigur? Bef&#252;rchtet habe ich eine Wiederholung der ersten Geschichte in einer neuen, gr&#246;&#223;eren Stadt, vielleicht Paris, garniert mit einem schalen Trennungs- und Wiedervereinigungsplot zwischen der Schokoladeng&#246;ttin Vianne und dem charmanten Landstreicher Roux.</p>
<p>Und so sieht es aus: Im Pr&#228;sens und in der Ich-Form erz&#228;hlt, beginnt die Geschichte am 31. Oktober und endet am 24. Dezember. Tats&#228;chlich spielt sie in Paris, und tats&#228;chlich scheinen sich Roux und Vianne getrennt zu haben. Ein Souvenir hat er jedoch hinterlassen: eine kleine Schwester f&#252;r Annouk, von der er selbst nichts wei&#223;.</p>
<p>Aus dem Film kennt man Vianne als patente, liebevolle Frau im roten Kleid und mit schmackhaften Rezeptideen. Im Buch ist sie eine Hexe, die Angst hat, dass ihre Kinder fortgebracht werden, falls jemand von ihren F&#228;higkeiten erf&#228;hrt. Sie hat den Namen Yanne Charbonneau angenommen und der  Magie entsagt, das rote Kleid abgelegt, sich angepasst. Sie betreibt eine m&#228;&#223;ig erfolgreiche Chocolaterie in Montmartre, verkauft Flie&#223;bandpralinen und ist mit ihrem farblosen Vermieter liiert. Und dann ist da Zozie de l&#8217;Alba, eine junge Frau, sch&#246;n und stark und alles verk&#246;rpernd, was Vianne einst war. Sie gewinnt Annouks Vertrauen und f&#252;hrt die Chocolaterie wieder zum Erfolg. Davon, dass sie eine b&#246;se Hexe ist, merkt Vianne zun&#228;chst nichts. Als schlie&#223;lich Roux auftaucht, ist Vianne bereits derart zerm&#252;rbt, dass sie im Begriff ist alles an Zozie abzutreten, sogar ihre Tochter. Roux widersteht dem Charme der jungen Hexe und es gelingt ihm, auch Vianne davon zu &#252;berzeugen, dass sie k&#228;mpfen muss, anstatt wegzulaufen.</p>
<p>Es ist gut, dass ich meine Entt&#228;uschung &#252;ber das erste Buch bereits vergessen habe, und es ist gut, dass es keine Verfilmung der Fortsetzung gibt. So konnte ich mich ganz unverfangen auf dieses Buch einlassen, das zu Beginn etwas verwirrend ist, schnell jedoch seine eigene Magie entfaltet, in die ich gerne eingetaucht bin. Auch wenn sich einige inhaltlichen Bef&#252;rchtungen best&#228;tigt haben &#8211; schal ist die Geschichte nicht. In Kombination mit der gelungenen Umschlaggestaltung ein wirklich sch&#246;nes Buch.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3471795626/selbstausbild-21" target="_blank">Eine gelungene Fortsetzung nach erwartetem Schema</a></p>
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		<title>Auf Wolken tanzen &#124; Patricia Kitchin &#252;ber Freundschaft und Liebe: ein uneitles, geistreiches Frauenbuch</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Nov 2007 16:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Romantisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Judy, ist Mutter von vier erwachsenen Kindern, kurz vor der silbernen Hochzeit, &#252;bergewichtig, sexuell frustriert. Diese unsch&#246;ne Situation wird nicht weiter ausgeschm&#252;ckt, bereits auf Seite 21 steht Judy an dem Ort, der ihr Leben ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/342666285X/selbstausbild-21" target="_blank"><img src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2007/11/auf-wolken-tanzen-kitchin.jpg" alt="Auf Wolken tanzen" /></a>Gerade wenn man nichts Konkretes sucht sondern &#8220;einfach nur so&#8221; durch den Buchhandel schlendert, sind es die Umschlaggestaltungen, die ein Buch verkaufen. Sie dr&#252;cken den Charakter des Buchs aus: veschwommene Schilfbl&#228;tter wollen feinf&#252;hlig und subtil wirken, ein dunkler Pyramideneingang h&#228;lt sich f&#252;r geheimnsvoll und spannend. Lilafarben mit orientalischen Symbolen und Schn&#246;rkel, wie dieses Buch hier, suggeriert kitschige, romantische Frauenlekt&#252;re.</p>
<p>Sp&#228;testens wenn ich dann lese, dass die Protagonistin eine 49-j&#228;hrige, leicht &#252;bergewichtige Mehrfachmutter ist, die durch Bauchtanz ein neues Lebensgef&#252;hl erlangt, beschie&#223;e ich, dass ich in jedweder Hinsicht nicht zur Zielgruppe dieses Buches geh&#246;re. Trotzdem habe ich es gelesen &#8211; und war &#252;berrascht.</p>
<p>Die besagte 49-j&#228;hrige hei&#223;t Judy, ist Mutter von vier erwachsenen Kindern, kurz vor der silbernen Hochzeit, &#252;bergewichtig, sexuell frustriert. Diese unsch&#246;ne Situation wird nicht weiter ausgeschm&#252;ckt, bereits auf Seite 21 steht Judy an dem Ort, der ihr Leben ver&#228;ndern wird: der Gemeindesaal. Dort wird n&#228;mlich Bauchtanz unterrichtet, und genau diese erotische Verhei&#223;ung zieht noch weitere ganz unterschiedliche Frauen an, die allesamt mit ihrem Leben hadern. Schnell lernen sie sich kennen und es entsteht eine ganz besondere Frauenclique, deren Mittelpunkt der Bauchtanzkurs ist.</p>
<p>Als bei der Weihnachsfeier das Gelernte unter Beweis gestellt werden soll, ist auch Judys Mann anwesend &#8211; und blamiert seine Frau, indem er vor aller Augen eine andere Frau umschmeichelt. Judy, die dank Bauchtanz zu neuem Selbstbewusstsein gekommen ist, trifft sich seither mit einem anderen Mann. Doch das schlechte Gewissen nagt an ihr &#8230;</p>
<p>Der englische Originaltitel f&#228;ngt die Stimmung des Buchs weit besser ein: Tuesday Night at the Kasbah ist zwar nicht ganz frei von Kitsch, aber keinesfalls die Art romantisch-verkl&#228;rter Frauenliteratur, die ich angesichts der Umschlaggestaltung erwartet hatte. Ein Buch, das einf&#252;hlsam und geistreich von einer Frau in den Wechseljahren erz&#228;hlt, die unverhofft auf ehrliche Freundschaft und gro&#223;e Liebe trifft.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/342666285X/selbstausbild-21" target="_blank"> &#220;ber den Mut, ein neues Leben zu beginnen </a></p>
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		<title>Jung und j&#252;nger &#124; Leni Ohngemach entf&#252;hrt ihre Leser geschickt in die atmelose, glitzernde Modewelt</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Aug 2007 12:57:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humorvoll]]></category>
		<category><![CDATA[Romantisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Vera ist jung. Sie hat den Job ihres Lebens in Aussicht, als Chefdesignerin eines internationalen Modelabels. Und bekommt ihn nicht. Eeil sie zu alt ist. Luna ist j&#252;nger. Sie ist talentiert und frisch und augenscheinlich jung genug ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426634384/selbstausbild-21" target="_blank"><img src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2007/08/jung_juenger.jpg" alt="Jung und juenger" /></a>Vera ist jung. Sie hat den Job ihres Lebens in Aussicht, als Chefdesignerin eines internationalen Modelabels. Und bekommt ihn nicht. Eeil sie zu alt ist. Luna ist j&#252;nger. Sie ist talentiert und frisch und augenscheinlich jung genug, um das Modelabel in die n&#228;chste Generation zu f&#252;hren. Dar&#252;ber k&#246;nnte sich Vera nat&#252;rlich &#228;rgern, w&#228;re da nicht ein kleines Detail: Vera ist Luna.</p>
<p>Ein bew&#228;hrtes Thema mit genug Spannung, um dar&#252;ber ein Buch schreiben zu k&#246;nnen: Verwechslungskom&#246;die mit romantischen Momenten.  Vor allem, wenn man wie hier so prickelnde Details wie kotzende M&#228;dchen und hysterisch-schwule Chefdefdesigner hautnah geboten bekommt.</p>
<p>Und das auch noch in einer Zeit, in der zwar die gro&#223;en Erfolge der Serie »Verliebt in Berlin« (spielt ebenfalls in der Berliner Modeszene) abgeflaut sind, aber Heidi Klums Model-Show von Staffel zu Staffel immer h&#246;here Einschaltquoten aufweist. Das Leben der Sch&#246;nen und Erfolgreichen ist eben immer einen Blick wert.</p>
<p>Mir lag der Vergleich von »Sex in the City« in den Fingern. Schon das Alter der Protagonistin, ihr freier Lebensstil und der laxe und doch sehnsuchtsvolle Umgang mit dem anderen Geschlecht. Ab der ersten Seite bin ich mitten im Leben der Protagonisten integriert, versuche sie kennen zu lernen, sympathisiere bald mit ihr und werde von der Geschichte mitgerissen, obwohl die atemlose, oberfl&#228;chliche Modewelt &#252;berhaupt nicht meine Heimat ist.</p>
<p>Das Buch ist rasant und schwungvoll, hemmungslos ehrlich und &#246;fter mal kitschig &#8211; es wird viele begeisterte Leser finden.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426634384/selbstausbild-21" target="_blank"> Die Erfolgsmischung: Mode, Humor und Romantik</a></p>
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		</item>
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		<title>Sieben Tage f&#252;r die Ewigkeit &#124; Engel liebt Teufel im semi-infernalischen Machtstreit zwischen Sir und President</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jul 2007 09:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hab ich nicht gern gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Romantisch]]></category>
		<category><![CDATA[SF, Fantasy]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Buch trifft der weibliche Engel Zofia auf den eher lausb&#252;bischen als teuflischen Lukas (»nachdem er die Resopalplatte (!) seines Tisches ausgiebig mit einer Gabel zerkratzt hatte, verlie&#223; er die Cafeteria [...]«). Nat&#252;rlich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426637766/selbstausbild-21" target="_blank"><img src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2007/07/sie-ta-ew.jpg" alt="sie-ta-ew.jpg" /></a>B&#252;cher, auf die die Marke »Bestseller« geklebt wurde, interessieren mich von jeher. Wieso klebt das da? Dummerweise stimme ich nicht immer mit dieser Bezeichnung &#252;berein, die gro&#223;es Publikumsinteresse nachweist und Qualit&#228;t signalisieren soll. Marc Levy ist mir schon ein Begriff. Rein als Name ist er mir mehrmals auf irgendeiner Bestseller-Liste &#252;ber den Weg gelaufen. M&#246;glich ist auch, dass seine B&#252;cher in einer Buchhandlung besonders werbewirksamen im Verkaufsraum ausgestellt wurden &#8211; erfolgreich, denn mein Blick fiel darauf. Jedenfalls ist dies mein erstes Buch von dem Autor, der auf dem Buchdeckel als »Frankreichs Superstar der Unterhaltung« ausgewiesen wird.</p>
<p>In diesem Buch trifft der weibliche Engel Zofia auf den eher lausb&#252;bischen als teuflischen Lukas (»nachdem er die Resopalplatte (!) seines Tisches ausgiebig mit einer Gabel zerkratzt hatte, verlie&#223; er die Cafeteria [...]«). Nat&#252;rlich verlieben sich beide ineinander. Dummerweise wurden sie von Gott (hier auch als (stets kursiv geschriebener) <em>Sir</em> oder <em>Er</em> bezeichnet) und Satan (a.k.a. <em>President</em>) beauftragt, die Zukunft der Erde in einer Art Machtstreit auszuhandeln. Dass dies einige Konflikte mit sich bringt, erscheint selbstverst&#228;ndlich.</p>
<p>Ich bin bekennender Atheist. So habe ich bei B&#252;chern, die sich um Gott und den Teufel drehen, von jeher eine von Skepsis gepr&#228;gte Herangehensweise. Einige Muskeln in der Mund- und Augenpartie beginnen dann zu zucken, wenn ich lese, dass Protagonistin Zofia bei der CIA arbeitet. Nein, nicht beim amerikanischen Geheimdienst, sondern: CENTRAL INTELLIGENCE OF THE ANGELS.<br />
Dass s&#228;mtliche Protagonisten des Buches sich selbst und ihre himmlische/teuflische Mission nicht ganz ernst nehmen, ist wohl nur konsequent. Die Kirche, sofern sie sich f&#252;r so etwas Zeit n&#228;hme, w&#252;rde das Buch als puren Kitsch bezeichnen.</p>
<p>Die Lekt&#252;re eignet sich perfekt als Sommerlekt&#252;re, die neben Baggersee und Kindergeschrei vor sich hin pl&#228;tschert. Das Buch gibt es entsprechend jetzt auch als verg&#252;nstigte Sommer-Sonderausgabe, mit einem Cover, das die Verwirrtheit des Buches wunderbar einf&#228;ngt. Meine Interpretation: Weihnachtsbaum auf sinkender Titanik vor Symboltapete.</p>
<p align="left">Wer mit diesem Unterhaltungsanspruch an das Buch herangeht, wird Spa&#223; daran haben.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426637766/selbstausbild-21" target="_blank"> Gut liebt B&#246;se: eine romantische, triviale Sommerlekt&#252;re</a></p>
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