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	<title>lesedetektiv.de &#187; Comic, Satire</title>
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	<description>Buchkritiken, Rezensionen Literatur: Romane, Wissen, Hörbuch, Kinderbücher, Kurzgeschichten etc.</description>
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		<title>Jane Austen f&#252;r Boshafte &#124; ausgew&#228;hlte Worte des elegantesten satirischen Talents des 18. Jahrhunderts</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 13:21:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comic, Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Hab ich gern gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Jane Austen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jane Austen schaffte mit Elizabeth Bennett und Mr. Darcy eines der sch&#246;nsten antagonistischen Paare und die wunderbarste Liebeserkl&#228;rung von Captain Wentworth an Anne Elliot in Verf&#252;hrung. Doch bei Jane Austen gibt es ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3458351450/selbstausbild-21" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-657" title="Jane Austen f&#252;r Boshafte | Insel" src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2009/09/jane-austen-boshafte.jpg" alt="Jane Austen f&#252;r Boshafte | Insel" width="78" height="128" /></a>Wenn eine neue Jane-Austen-Verfilmung ver&#246;ffentlicht wird, romantisch und witzig, dann legen die Buchh&#228;ndler wieder ihren Vorrat an Jane-Austen-Romanen ins Schaufenster und man trifft &#252;berall auf Frauen, die eines der Exemplare in den H&#228;nden halten &#8211; mit entt&#228;uschter Miene. Das ist ja gar nicht das Buch zum Film.</p>
<p>Jane Austen schaffte mit Elizabeth Bennett und Mr. Darcy eines der sch&#246;nsten antagonistischen Paare und <a href="http://www.goodreads.com/quotes/show/6766" target="_blank">die wunderbarste Liebeserkl&#228;rung</a>, von Captain Wentworth an Anne Elliot, in <em>Verf&#252;hrung</em>.</p>
<p>Doch in Jane Austens Romanen gibt es keine K&#252;sse, keine leidenschaftlichen Blicke, wie in den Verfilmungen. Viel lieber &#252;bt sie mit scharfer Zunge (bzw. Feder) Kritik an den gesellschaftlichen Zw&#228;ngen ihrer Zeit. Schon im allerersten Satz von <em>Stolz und Vorurteil</em> teilt sie aus: »Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle, der ein beachtliches Verm&#246;gen besitzt, zu seinem Gl&#252;ck nur noch eine Frau bedarf«.</p>
<p>In der Zitatsammlung <em>Jane Austen f&#252;r Boshafte</em> hat Elsemarie Maletzke aus Austens Briefen, Werken und Werkentw&#252;rfen die »herrlichsten Bosheiten« des »elegantesten satirischen Talents des 18. Jahrhunderts« herausgesucht und thematisch sortiert, darunter die Kategorien <em>Liebe und Ehe, Tod, M&#252;&#223;iggang </em>und <em>Kunstgenuss</em>.</p>
<p>Das sind viele kurze Anmerkungen (<em>»Alleinstehende Frauen haben eine fatale Neigung zur Armut. Das ist ein starkes Argument f&#252;r die Ehe«</em>), aber auch l&#228;ngere Dialoge, wie der Schlagabtausch zwischen Elizabeth Bennett und Lady Catherine.</p>
<p>Frau Maletzke kennt sich aus in Sachen Satire: ihre Laufbahn f&#252;hrte sie in die Redaktionen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pardon_(Zeitschrift)" target="_blank">Pardon</a>, <a href="http://www.titanic-magazin.de/" target="_blank">Titanic</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pflasterstrand">Pflasterstrand</a>, und sie kennst sich aus in Sachen Jane Austen: Anfang des Jahres wurde ihre <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/344273780X/selbstausbild-21 " target="_blank">Jane Austen Biographie</a> neu aufgelegt.</p>
<p><em>Jane Austen f&#252;r Boshafte</em> ist ein schmales, zartes Buch, das seinen Leser zielsicher zum L&#228;cheln bringt &#8211; und zum Lesen der Werke verf&#252;hrt.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3458351450/selbstausbild-21" target="_blank"> Happiness in marriage is entirely a matter of chance. </a></p>
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		<title>Alles, was ein Mann wissen muss &#124; Sex, T&#246;ten, Knotenkn&#252;pfen, Leben retten und schwule Heerf&#252;hrer</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 17:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comic, Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Abschnitte er&#246;ffnen, wieso dies ein Buch f&#252;r M&#228;nner ist: wie man etwa einen BH mit R&#252;ckenverschluss &#246;ffnet ist mir kein R&#228;tsel, auch die Frage, wie man Sex auf der Flugzeugtoilette hat (wann, in welcher Stellung und wie man das Ganze ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426274345/selbstausbild-21" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-459" title="Alles, was ein Mann wissen muss | Droemer" src="http://www.selbstausbildung.de/wp-content/uploads/2008/04/alles-was-ein-mann-wissen-muss.jpg" alt="Alles, was ein Mann wissen muss | Droemer" width="80" height="128" /></a>Das Prinzip ist nicht neu: der Bibliothekar Ben Schott hat bereits ein paar B&#228;nde dieser Art herausgebracht. Man nehme ausgew&#228;hlte »kuriose und wichtige Fakten &#252;ber die Welt wie das Rezept f&#252;r Bloody Mary, die Namen von Santa Claus&#8217; Rentieren und Zusatzartikeln der amerikanischen Verfassung« (Wikipedia), fertig ist ein Buch, das &#8211; eingehend studiert &#8211; F&#252;llmaterial f&#252;r jede peinliche Konversationsl&#252;cke bietet.</p>
<p>Lohnendes Gesch&#228;ft &#8211; denn die Fakten existieren ja bereits und m&#252;ssen nur noch aus verschiedenen Quellen »abgeschrieben« werden &#8211; oder »recherchiert«, weil&#8217;s wichtiger klingt.<br />
Einzige wirkliche Denkarbeit ist also, diese Fakten auszuw&#228;hlen. Das dachte sich auch Oliver Kuhn und ersann Dinge, die man innerhalb des Leitgedanken »Mann« versammeln kann. Herausgekommen ist dieses Buch in Baumrindenoptik samt r&#246;hrender Hirsch: Alles, was ein Mann wissen muss. Vademecum f&#252;r alle Lebenslagen. Im Klappentext hei&#223;t es gar: »Das Buch, das jeder Mann besitzen muss« und &#8211; mit viel Pathos &#8211; »Dieses Buch ist kein Ratgeber. Dieses Buch ist dein Freund.«</p>
<p>Auf dem Buchmarkt bleibt ein Erfolgsmodell nie lange alleine. Bereits zwei Monate vor diesem Buch erschien »Ein Mann &#8211; Ein Buch« (beide rechtzeitig zum Weihnachtsgesch&#228;ft), das nach genau demselben Prinzip aufgebaut ist. Auf den Mann gem&#252;nzt stellen sie eine Variante von Schotts Sammelsurium dar. Die Fakten sind eingeteilt in die Kapitel Gutes Benehmen, Mode &amp; Stil, Frauen, Beruf und Abenteuer. Den ersten und gr&#246;&#223;ten Teil des Buchs macht das Kapitel mit dem schlichten Namen Wissen aus.</p>
<p>Hier kommen wir schnell auf das Steckenpferd der M&#228;nner zu sprechen: Kriege &amp; Revolutionen. Die Geschichte der Waffentechnologie (von zweir&#228;driger Kampfwagen bis Stealth-Bomber), die Namen schwuler Heerf&#252;hrer (Pr&#228;ventivwissen?), die Dienstr&#228;nge der Bundeswehr (zweckdienlich mit Abbildung). Auch an  die Liste der Top-Gesuchten des FBI wurde gedacht. Falls mit der Verbrecher James J. Bulger einmal &#252;ber den Weg laufen sollte, so erkenne ich ihn nun daran, dass er das Herzmedikament Atenolol einnimmt und Tierfreund ist.</p>
<p>Weiterhin kann ich &#8211; in der Theorie und vorausgesetzt mein Ged&#228;chtnis l&#228;sst mich nicht im Stich &#8211; in entsprechender Standardsituation im Eiscafé dem Kind (das die Biene getrunken hat) mittels Luftr&#246;hrenschnitt das Leben retten, wei&#223; ein im Absturz begriffenes, f&#252;herloses Passagierflugzeig zu landen, kann meinen Gegner kampfunf&#228;hig machen bzw. wei&#223;, wohin ich schie&#223;en muss, um ihn doch besser gleich zu t&#246;ten (Rumpf, weil man dort am wahrscheinlichsten vitale Organe trifft).</p>
<p>Viele Abschnitte er&#246;ffnen, wieso dies ein Buch f&#252;r M&#228;nner ist: wie man etwa einen BH mit R&#252;ckenverschluss &#246;ffnet ist mir kein R&#228;tsel, auch die Frage, wie man Sex auf der Flugzeugtoilette hat (wann, in welcher Stellung und wie man das Ganze hinterher vertuscht), besch&#228;ftigt wohl eher das m&#228;nnliche Gehirn. Dass Verf&#252;hrungstricks und Sextechniken viel Platz finden, ist wohl Kuhns T&#228;tigkeit als Playboy-Chefredakteur geschuldet. Weitere klassische M&#228;nnerdom&#228;nen wie Spuren im Wald lesen, Papierflieger bauen, einen Palstek kn&#252;pfen oder Poker spielen sind wiederum auch f&#252;r Frauen interessant.</p>
<p>Auf &#252;ber 300 Seiten mit stilvoll abgerundeten Kanten sind immer neue am&#252;sante oder auch g&#228;nzlich belanglose (Synonyme f&#252;r Apfelbutzen!?) Fakten nachzulesen. Als Verlegenheitsgeschenk f&#252;r den Mann ist dieses Buch tats&#228;chlich die ideale L&#246;sung. Vorausgesetzt er hat nicht bereits etliche Exemplare davon &#8211; oder von der direkten Konkurrenz (Ein Mann &#8211; Ein Buch, Schotts »Originale«) &#8211; herumliegen. Denn eines davon reicht wirklich.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426274345/selbstausbild-21" target="_blank"> Gutes Geschenk, gelungene Faktensammlung </a></p>
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		<title>Nick Knatterton &#124; Manfred Schmidts 50er Jahre Persiflage auf die amerikanischen Comic-Pendants</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 19:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comic, Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Hab ich gern gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich kenne dieses Buch seit ich denken kann, es steht als knallgelbe zweib&#228;ndige Ausgabe im B&#252;cherregal meines Vaters, vom vielfachen Lesen zerfleddert. Ich habe damals nach allem gegriffen was nach ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3830331525/selbstausbild-21" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-453" title="Nick Knatterton | Lappan Verlag" src="http://www.selbstausbildung.de/wp-content/uploads/2008/04/nick-knatterton.jpg" alt="Nick Knatterton | Lappan Verlag" width="174" height="128" /></a>Ich kenne dieses Buch seit ich denken kann, es steht als knallgelbe zweib&#228;ndige Ausgabe im B&#252;cherregal meines Vaters, vom vielfachen Lesen zerfleddert. Ich habe damals nach allem gegriffen was nach Comic aussah, und so geriet ich an den deutschen Meisterdetektiv der 50er Jahre, Nick Knatterton.</p>
<p>Kaum, dass ich &#252;berhaupt lesen konnte, verfolgte ich seine originellen Abenteuer, wobei ich von der Geschichte als Ganzes und den vielen Anspielungen kaum etwas verstanden habe (Wikipedia: »[Geschichten mit] oft politischen, Seitenhieben auf die Wirtschaftswunderzeit, das Finanzamt und Adenauer &amp; Co.«). Stattdessen habe ich &#252;ber die Ideen der Einzelbilder gelacht, neugierig den Frauenverschlei&#223; des Helden betrachtet und war &#252;ber die seltsamen Wendungen verbl&#252;fft, die zuverl&#228;ssig am Ende jeder Seite à zwei Bildstreifen angek&#252;ndigt wurden &#8211; in Form eines gekonnten Cliffhangers.</p>
<p>Ebenso wie mein Vater bin ich mit Nick Knatterton aufgewachsen. Doch wo ich die gesammelten Geschichten bequem auf einmal pr&#228;sentiert bekam und zur Aufl&#246;sung jedes Cliffhangers einfach umbl&#228;tterte, musste mein Vater noch w&#246;chentlich auf die Fortsetzung jeder Einzelseite warten &#8211; die (kurzfristige) Aufkl&#228;rung der Handlung erfolgte in der Illustrierten »Quick« in den Jahren von 1950 bis 1959.</p>
<p>Nick Knatterton, vom Autor Manfred Schmidt eigentlich als Persiflage auf die amerikanischen Comic-Pendants gedacht, wurde zum unerwarteten Erfolg und pr&#228;gte die Generation meines Vaters. Der Verlag wirbt auf dem Klappentext mit einem Zitat aus der FAZ zum Tode Schmidts 1999: »Es gab keinen wichtigeren deutschen Comic-Zeichner als ihn«. Trotzdem scheint ihn aus meiner Generation kaum jemand zu kennen. Zeit, dass sich das &#228;ndert. Bevor ich mich jetzt umst&#228;ndlich mit den vielen Eigenheiten des charakteristischen Zeichenstils auseinandersetze, zeige ich Euch lieber etwas, das f&#252;r sich spricht: <a title="Nick Knatterons erstes Abenteuer - Strip 1" href="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2008/04/knatterton-strip1.jpg" onclick="return enlarge('http://www.lesedetektiv.de/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2008/04/knatterton-strip1.jpg','Nick Knatterons erstes Abenteuer - Strip 1',event,300,75)">Nick Knatterons erstes Abenteuer &#8211; Strip 1</a> (Fans f&#228;llt sofort auf: Nick tr&#228;gt einen k&#252;nstlichen Hinterkopf!).</p>
<p>Ich habe die beiden gelben B&#228;nde Dutzende Male gelesen. Und ich w&#252;rde nicht die ganze Zeit &#252;ber diese alten B&#228;nde sprechen, wenn sie nicht im Detail mit dieser neuen Auflage &#252;bereinstimmten &#8211; angefangen beim Vorwort und den dort verwendeten Fotos, &#252;ber die Typografie, Seitenaufteilung, Format &#8211; alles am gleichen Platz, ein exakte Kopie. Und das ist gut so: es h&#228;tte meine subjektive Empfindung vermutlich  gest&#246;rt, wenn sich etwas von meinem Nick-Knatterton-Ideal im Retro-Stil ge&#228;ndert h&#228;tte.</p>
<p>F&#252;r mich ist das Lesen dieses Bandes ein Ausflug in meine Kindheit. Und heute verf&#252;ge ich &#252;ber das n&#246;tige Hintergrundwissen, so dass ich mich nicht nur &#252;ber die witzigen Einf&#228;lle freue, sondern auch &#252;ber die zahlreichen Anspielungen. Definitiv ein besonderes Glanzlicht meiner B&#252;chersammlung.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3830331525/selbstausbild-21" target="_blank">Meisterdetektiv Nick Knatterton &#8211; muss man kennen</a></p>
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		<title>Bildung f&#252;r alle Lebenslagen &#124; Shoppingmeilen, K&#246;nigsh&#228;user, Literatenklatsch und Tischmanieren</title>
		<link>http://www.lesedetektiv.de/horbuch-horspiel/bildung-fuer-alle-lebenslagen-shoppingmeilen-europaeische-koenigshaeuser-literatenklatsch-und-tischmanieren/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=bildung-fuer-alle-lebenslagen-shoppingmeilen-europaeische-koenigshaeuser-literatenklatsch-und-tischmanieren</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 10:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comic, Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbuch, Hörspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nat&#252;rlich muss ich dieses H&#246;rbuch mit Dietrich Schwanitz' Werk vergleichen. Das verlangt schon der Titel. Und es stellt sich auch die Frage, ob es tats&#228;chlich noch einen geben muss, der seinen Lesern und H&#246;ren vorschreibt, was sie ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3939606685/selbstausbild-21" target="_blank"><img src="http://www.selbstausbildung.de/wp-content/uploads/2007/10/bildung-fuer-alle-lebenslagen.jpg" alt="Bildung f&#252;r alle Lebenslagen" /></a>Nat&#252;rlich muss ich dieses H&#246;rbuch mit Dietrich Schwanitz&#8217; Werk vergleichen. Das verlangt schon der Titel. Und es stellt sich auch die Frage, ob es tats&#228;chlich noch einen geben muss, der seinen Lesern und H&#246;ren vorschreibt, was sie zu wissen haben.</p>
<p>Ein Pluspunkt dieses H&#246;rbuchs ist aber der Untertitel: »ein am&#252;santer Leitfaden f&#252;r alle, die ein Mann oder eine Frau von Welt werden wollen«, statt einem »alles, was man wissen muss«. Tats&#228;chlich wei&#223; der Autor so einiges zu erz&#228;hlen, was bei Schwanitz in die unschmeichelhafte Kategorie »Was man nicht wissen sollte« eingereiht hat: jede Menge Klatsch und Tratsch, vor allem &#252;ber K&#246;nigsh&#228;user, aber auch das Privatleben von Literaten ist hier ein bisschen wichtiger als deren Werke. Bezeichnend ist der Untertitel »nur Trottel haben die B&#252;cher, &#252;ber die sie reden, auch gelesen«.</p>
<p>Frank Engelhardt spricht den satirisch angehauchten Bildungskanon im passenden blasierten Tonfall, der jedoch mit der Zeit ein wenig nervt. St&#246;rend ist auch das Durcheinander der Kapitel. Legt man Dietrich Schwanitz H&#246;rbuchversion ein, so kann man sich gezielt aussuchen, ob man nun eine CD zur Geschichte, zur Literatur oder zur Kunst h&#246;ren m&#246;chte. Bei J&#246;rg von Uthmanns H&#246;rbuch dagegen hilft auch das Booklet nicht weiter: 11 Kapitel mit teilweise kryptischen Titeln und mindestens 30 min&#252;tiger L&#228;nge verteilen sich ungeordnet auf f&#252;nf CDs.</p>
<p>Legt man also CD 3 ein, mit der Hoffnung auf das Literaturkapitel zu sto&#223;en, so h&#246;rt man zun&#228;chst f&#252;nf Minuten »Aperitifs und Digestifs«, ein Unterkapitel von »der Champagner muss seufzen wie eine befriedigte Frau« bevor auf Track zwei das Literaturkapitel beginnt. Au&#223;erdem &#228;rgert mich &#8211; vielleicht ein bisschen kleinlich &#8211; die rosane Rose, die dem Herrn auf dem Umschlag nachtr&#228;glich und unbeholfen ins Revers gezaubert wurde. Da h&#228;tte man sich wirklich ein bisschen mehr M&#252;he geben k&#246;nnen in der Graphikabteilung.</p>
<p>Mit der stets mitschwingenden Ironie kommt vielleicht nicht jeder zurecht, wenn es um ein sonst so ernsthaft behandeltes Thema wie »Bildung« geht. Wen aber Schwanitz subtile &#220;berheblichkeit im Allgemeinen und das Kapitel »Was man nicht wissen sollte« im Speziellen ge&#228;rgert hat, der findet hier die ideale Erg&#228;nzung. Die Naturwissenschaften ernten aber auch hier wie bei Schwanitz nur Missachtung: im Kapitel »Naturwissenschaften, nein danke«.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3939606685/selbstausbild-21" target="_blank"> Bildung und Klatsch harmonisch vereint </a></p>
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		<title>Campus-Knigge, Der &#124; Schlagabtausch in der Universit&#228;t: Insider berichten vom Campusalltag</title>
		<link>http://www.lesedetektiv.de/kurzgeschichten/der-campus-knigge/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-campus-knigge</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2007 13:48:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comic, Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten, Essays]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal angenommen ich bin jetzt Student und habe keine Ahnung (was ja auch schon mal der Fall war) und suche ein Buch, das mir die ganzen seltsamen Begriffe erkl&#228;rt, die der Eintritt ins Studium so mit sich gebracht hat. Weil ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3406550622/selbstausbild-21" target="_blank"><img src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2007/05/campus.jpg" alt="Der Campus-Knigge" width="79" height="128" /></a>Mal angenommen ich bin jetzt Student und habe keine Ahnung (was ja auch schon mal der Fall war) und suche ein Buch, das mir die ganzen seltsamen Begriffe erkl&#228;rt, die der Eintritt ins Studium so mit sich gebracht hat. Weil fragen m&#246;chte ich niemanden, da wird man dann so skeptisch angeschaut, als sei die Kenntnis des ganzen Studentenvokabulars eine Grundvoraussetzung f&#252;r die Zulassung. Ja, dann kaufe ich mir lieber genau so ein Buch wie dieses, mit einem biederen Studentinnen-Zopf darauf, ohne einen Blick hineinzuwerfen.</p>
<p>Dass dies jedoch keine trockene aber informative Erkl&#228;rung von studentischen Begriffen ist, wird schnell klar. Hier hat sich ein ganzer Haufen Prof. Dr. (und M.A. jur. em. a.D. h.c. mult.) verschiedener Unis am humorvollen Anekdoten versucht, die zwar einige Studienbegriffe abhandeln, jedoch auch viele Begriffe umschreiben, die der belesene Erstsemestler schon seit Kindergartentagen kennt, wie &#8220;Coolness&#8221;, &#8220;Langeweile&#8221; oder &#8220;Schweine&#8221;. Echte Problemf&#228;lle wie &#8220;Akkreditierung&#8221;, &#8220;Approbation&#8221;, &#8220;Habilitation&#8221; oder &#8220;Spectabilis&#8221; und viele andere kommen hingegen nicht vor.</p>
<p>Zur Qualit&#228;t der Artikel: Diese sind mitunter wirklich gut, wenn auch manchmal befremdlich, wie der kurz geratene Eintrag zum Thema Frauen: &#8220;FRAUEN &#8211; Nicht zu verwechseln mit -&gt; guten M&#228;nnern. aber es gibt noch Hoffnung (-&gt; Finnland).&#8221; Der Pfeil stellt &#252;brigens den Querverweis zum gleichnamigen Artikel dar. F&#252;r Erstsemestler ist das Buch nicht gedacht. Diese werden von der schwarzen Ironie einiger Artikel wom&#246;glich so sehr abgeschreckt, dass sie noch von ihrem Studienplatz zur&#252;cktreten. H&#246;here Semester und Dozenten werden dagegen ihre wahre Freude an diesem Buch haben.</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3406550622/selbstausbild-21" target="_blank"> Der universit&#228;re Schlagabtausch der Fraktion Prof.Dr.</a></p>
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		<title>Asterix entdeckt die Welt &#124; Keine Fiktion: die wissenschaftlich fundierte Welt des Galliers</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2007 09:43:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madeleine Mercado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comic, Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hab sie alle. Nicht nur gelesen, sondern auch allesamt vorr&#228;tig (bis vielleicht auf die letzten zwei oder drei). Neulich erst aufw&#228;ndig mit haufenweise Tesafilm restauriert, die zerlesen sich ja mit der Zeit. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Asterix entdeckt die Welt" href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3406547753/selbstausbild-21"><img src="http://www.lesedetektiv.de/wp-content/uploads/2007/05/asterix.jpg" alt="Asterix entdeckt die Welt" width="102" height="128" /></a>Ich hab sie alle. Nicht nur gelesen, sondern auch allesamt vorr&#228;tig (bis vielleicht auf die letzten zwei oder drei). Neulich erst aufw&#228;ndig mit haufenweise Tesafilm restauriert, die zerlesen sich ja mit der Zeit. Ich rede von den Asterix-Heften, so hei&#223;en sie bei uns. In ihnen las ich zum ersten Mal von den unfreundlichen Goten (Ur-Deutsche, wie sich sp&#228;ter herausstellte), erfuhr von den olympischen Spielen und lernte, dass die Einwohner von Korsika den Tag grimmig auf B&#228;nken sitzend verbringen.</p>
<p>Nun lerne ich etwas von den Autoren dieses Buches: z.B. dass es ein Niederl&#228;ndisches Zentrum f&#252;r Asterix-Forschung gibt. Dort haben die beiden Altertumswissenschaftler &#252;ber den Asterix-Comics gebr&#252;tet und nach den vielen Details gesucht, die Uderzo und vor allem Goscinny nach eingehender Recherche in ihre Geschichten eingebettet haben. Mehrere Asterix-Klassiker haben van der Vegt und van Royen dazu genutzt: die B&#228;nde Asterix bei den Briten, in Spanien, bei den Olympischen Spielen um die genaue Darstellung der L&#228;nder (z.B. Architektur und menschliche Eigenheiten) aufzuzeigen und ein paar B&#228;nde die Rom als Mittelpunkt haben, wie etwa &#8220;Die Lorbeeren des C&#228;sar&#8221;.</p>
<p>Sie erz&#228;hlen teilweise die Geschichten mit Hilfe der Bilder aus dem Comic nach und suchen dabei nach Gr&#252;nden warum Obelix das britische Bier nicht schmeckt, warum die Gallier gerne ausschlafen und wie viel die Darstellung der olympischen Athleten mit der damaligen Realit&#228;t zu tun hat. Irgendwie hat man es ja schon immer geahnt, dass die Welt vor 2000 Jahren genauso aussah wie in den Comics &#8211; aber dank diesem Buch wird erst deutlich, wie viel intensive Recherchearbeit betrieben wurde, nur um das ganze Wissen dann in unz&#228;hlige und unauff&#228;llige Details zu stecken, wie einen Gesichtsausdruck oder eine Statue. Sie sollten zur schulischen Pflichtlekt&#252;re gemacht werden! Sicher ist: Wenn ich die B&#228;nde das n&#228;chste Mal lese, werde ich sie mit ganz anderen Augen sehen. Vielen Dank daf&#252;r!</p>
<p class="bestellen"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3406547753/selbstausbild-21" target="_blank"> Asterix, Obelix und die Welt vor 2000 Jahren</a></p>
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