Fortsetzung folgtDie Fernsehserie – stets zur selben Zeit am selben Tag, mit festen Charakteren, zur Identifikation und Abschreckung, voll Moral oder Antimoral, Abenteuer und Alltagsbewältigung. Serien sind Erfolgsgaranten und haben schon so manchen Sender aus dem Quotentief oder gar vom Sender-Einerlei in die erste Reihe geholt (wie etwa 21 Jump Street beim US-Sender FOX). Klar, dass gute Autoren für diese Fernsehnische immer gesucht werden.

Wie die Branche aussieht, soll uns dieses Buch zeigen. Geschrieben von einem Dozenten der HFF München und Drehbuchschreiber (was er “der Vollständigkeit halber” auch nicht müde wird, zu erwähnen) führt es den Leser von den etablierten Serienstoffen (und deren Geschichte und Vertreter) über das aktive Schreiben eines Seriendrehbuchs bis zum Einstieg in den Beruf.

Dies ist für alle, die (Serien-)Drehbuchschreiben ernsthaft in Betrachtung ziehen eine spannende Einführung, es irritiert lediglich die Angewohnheit des Autors alles in Klammern zu setzen, auch da wo – grammatisch – keine sein dürften, vor allem Ausrufezeichen, oder auch mal ein elitäres “sic!”. Auch kleinere Recherchefehler verzeiht man gern (etwa: Bill Cosby in der “Bill Cosby Show” habe “zwei wunderbare Kinder” – eigentlich sind es fünf (sic!)).

Dieses Buch hält vor allem für Einsteiger tolle Tipps bereit und regt an, sich einige der Serien-Geheimtipps auf DVD auszuleihen (nicht nur zu Studienzwecken), und – natürlich – das erste eigene Serienkonzept auszuarbeiten.

Ich schreibe die nächste “Lindenstraße”!

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